Herbert Schmidt, Sabrina Petersen und Holger Behmer (v.li.)

Das Schützenfest ist vorverlegt

In der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins v. 1957 wurde Herbert Schmidt als 2. Vorsitzender einstimmig wiedergewählt. Damit ist er bereits jetzt mit 15 Jahren im Amt der längste Stellvertreter der Vereinsgeschichte. Doch am Ende dieser Amtszeit wird er einen neuen Versuch starten, seinen Posten abzugeben; denn „der Vorstand muss sich verjüngen“, kommentierte er seinen Zukunftsplan.  In der Schriftführung ist das bereits vor Jahren geschehen, und so war die einmütige Wiederwahl von Sabrina Petersen eine schnelle Formsache.
An den von Kassenwartin Waltraut Clasen vorgelegten Zahlen waren die Aktivitäten des letzten Jahres zu sehen, die Vorsitzender Holger Behmer mit Terminen, Teilnehmerzahlen und gewonnenen Pokalen in Erinnerung rief. Ein bisschen „Bauchschmerzen“ bereitete ihm eine 20-seitige Mängelliste nach der letzten Schießstandabnahme. Es gebe inzwischen viele neue Bestimmungen, die bis zur nächsten Prüfung abzuarbeiten seien. „Das wird noch ein paar Euro kosten“,  schwor er die Mitglieder auf Ausgaben und Eigenleistung ein.
In der Vorschau auf das laufende Jahr fällt ein Termin aus dem üblichen Rahmen: Das Schützenfest wird bereits am 25. Mai gefeiert, weil der seit Jahrzehnten feststehende Tag in diesem Jahr der Pfingstsamstag ist. Wie sonst wird zwei Abende vorher der Gildebaum hergerichtet und der Saal geschmückt.
Bürgermeister Erhard Heuseler hatte zwar deswegen leichte Probleme, einen Vorstand für die Europawahl am 26. Mai zusammenzustellen; doch er freute sich über den aktiven Verein und seinen Mitgliederzuwachs. „Vereine sind das Herz einer Gemeinde“, lobte er. „Hier wird soziales Miteinander gelebt. Wir wertschätzen das und unterstützen unsere Vereine auch weiterhin.“

 

                                                                                                                         stz