Erste Erwähnung

Die erste urkundliche Erwähnung verdankt Idstedt dem sogenannten Mönchskrieg im Jahre 1196. Idstedt, damals Istad, gehörte mit sechseinhalb Otting (etwa 85 Hektar) Land plus sämtlichen Zubehör zum Kloster Güldenholm am Langsee.

Die besondere Bedeutung Idstedts im hohen Mittelalter wird durch einen Eintrag im Erdbuch vom dänischen König Waldemar II, "der Sieger" genannt, ersichtlich. Im Jahre 1231 unterteielte Waldemar II das Herzogtum Schleswig in 3 sogenannte Syssel. Das südlichste erhielt den Namen Idstedtsyssel. Vermutlich daher, weil Idstedt schon lange vorher als Kultstätte bekannt war. Die Vermutung das Idstedt eine Kultstätte gewesen sein könnte, unterstreichen auch die zahlreichen Hünengräber in der Umgebung Idstedt, dessen bekannteste die Räuberhöhle im Idstedter Gehege ist.