Michael Metzger, Anne Roder, Deert Hansen und Jan Mittelstädt (v.li.)

„Freie Wähler Idstedt“ sind gegründet

Im Gemeindeleben gibt es eine neue Abkürzung: FWI. Sie meint die „Freien Wähler Idstedt“, zu deren Gründungsversammlung Montagabend 37 Interessierte in die Gaststätte „Zur Alten Schule“ gekommen waren. 29 von ihnen traten der neuen Wählergemeinschaft als Mitglied bei. Der ehemalige Vorsitzende der inzwischen aufgelösten KWG, Heinz Schulze, hatte zu dieser Versammlung eingeladen, erläuterte die Regularien und beschrieb seine Rolle selbst mit den Worten: „Ich bin Totengräber der alten und Geburtshelfer einer neuen Wählergemeinschaft.“ Auch CDU-Ortsvorsitzender Edgar Petersen war zugegen und gab bekannt, dass der Ortsverband zwar noch bestehe, aber nicht mehr aktiv sei und keine eigene Liste für die Kommunalwahl aufstelle. Wegen Digitalisierung, Globalisierung und demografischem Wandel schlossen sich nun beide bisher in der Gemeindevertretung selbständigen Fraktionen zu den parteipolitisch unabhängigen „Freien Wählern“ zusammen und wollen für die Wahl am 6. Mai eine Kandidatenliste aufstellen. Zuvor mussten sie sich jedoch arbeitsfähig machen durch die Bildung eines Vorstands. Das gelang ohne Gegenstimme durch die Wahl von Deert Hansen zum Vorsitzenden, Jan Mittelstädt zu seinem Stellvertreter, Anne Roder zur Schriftführerin und Michael Metzger zum Beisitzer. Nachdem die Mustersatzung in fünf Punkten geändert und einstimmig angenommen war, einigte man sich auf den 8. Januar: Dann sollen Schwerpunkte für die nächsten fünf Jahre in der Gemeindevertretung beraten werden; vor allem aber gilt es dann, Direkt- und Listenkandidaten für die Kommunalwahl aufzustellen. Eine erste Umfrage ergab: Etliche Bürgerinnen und Bürger sind bereit für die politische Arbeit in Idstedt.

 

                                                                                                                                         stz