Frühlingssingen beim Idstedter Chor 24.4.2016

Am Sonnabend, 23.4.16, hatte der Idstedter Gemischte Chor Musik- und Singfreunde eingeladen. Angeboten wurden zusätzlich der Jübeker Mini - Chor und Klaviersoli von Oliver Brendicke. Im Mittelpunkt stand außerdem ein umfangreiches, ansprechendes und schmackhaftes Kuchen- und Käsebrotbüffet, gespendet von den Idstedter Sängerinnen.
Der Saal der „Alten Schule" war gut besetzt: 42 Gäste, 12 Sängerinnen aus Jübek und die Sängerinnen und Sänger aus Idstedt mit 25 Personen.
Hans-Wilhelm Clasen begrüßte als Vorsitzender des Idstedter Chores die Teilnehmer, die bei strahlendem Sonnen- aber nicht Frühlingswetter gekommen waren.
Der Idstedter Chor eröffnete den Reigen der Lieder mit „Der Winter ist vergangen" und drückte damit den Wunsch vieler Zuhörer aus. Mit dem Lied von Franz Schubert „Hörst Du den Vogelsang" wurde die Sehnsucht nach Frühling und Natur draußen unterstrichen. Mit einer alten Melodie aus der Schweiz „Nun will der Lenz uns grüßen" wurde der Frühlingswunsch nochmals unterstrichen.
Danach gab es eine ausgedehnte Kaffeepause, die genügend Zeit bot, bei guter Stimmung von möglichst vielen der angebotenen Backwaren, hier 16 Torten, mehrere Blechkuchen und zahlreiche Kombinationen von Brot und Käse zu probieren. Der Kaffee dazu wurde von den Sängerinnen des Idstedter Chores ausgeschenkt.
Dann trat der Jübeker Mini-Chor (Frauen-) mit einem Kontrastprogramm auf: Hannes Warders „Gut heute hier zu sein" stimmte die Zuhörer auf das Kommende ein. Die Chorleiterin begleitete auf der Gitarre, was vor allem das rhythmische der Lieder unterstrich und die Zuhörer mitriss. „Fly on the Wings of Love" von den Olsen Brothers schmeichelte dann Ohren und Seelen. Der Gospelsong „He's got the whole world" von Laurie London bewegte die Zuhörer, was man auch am Beifall merkte.
Der Idstedter Chorleiter Oliver Brendicke zeigte dann, welche Klänge auf dem alten Klavier möglich sind. Der „Valse Brilliant" von Frederic Chopin wurde in einer Art vorgetragen, die die meisten Zuhörer noch nicht gehört hatten. Einerseits eindringlich und intensiv, andererseits behände und leicht, so machte Klaviermusik Laune!
Jetzt sang der Idstedter Gemischte Chor Manfred Bühlers „ Zauber der Musik" und Elvis Presleys „Can't help falling in love". Offenbar waren die Zuhörer auch von diesem Vortrag erbaut.
Wieder im anderen Genre kündigte die Leiterin des Jübeker Chores den Erfolg von Lena Valaitis an, mit dem Lied „Ob es so oder so oder anders kommt". Entsprechend                                                
kam der Vortrag auch positiv bei den Zuhörern an. „Ein Lied kann eine Brücke sein" von Joy Flemming einst lebensnah formuliert, brachte das Publikum in Bewegung. Und schwungvoll italienisch folgte zuletzt „Sag' mit quando, sag' mir wann", dass doch einige der gesetzteren Zuhörer noch in den Ohren lag, wie es vor langer Zeit von Caterina Valente gesungen wurde. Ein gelungener Schlußakkord!
Oliver Brendicke streute nun „Pepper and Salt" in den Saal. Leicht und beschwingt, wie Eric Plessow komponiert hatte, gelang es zum Publikum, das dankbar applaudierte.
Jetzt war wiederum seine Fähigkeit als Chorleiter gefragt. Die Idstedter trugen „Lieder so schön wie der Norden" von Jean Frankfurter  unter seiner Leitung vor und unterstrichen  den Rhythmus mit taktgleichem Schunkeln. Das Schlußlied von  Klaus Ochs „Klinge, Lied, lange nach" bereitete das Ende der Veranstaltung mit seinem Text vor.
Vorher jedoch kam Oliver Brendicke am Klavier noch einmal zum Vortrag: Das 12. Stück aus „Träume am Kamin" von Max Rieger wurde träumerisch und lebendig zum letzten Hörgenuss.
Hans-Wilhelm Clasen und Dora Ohlsen überreichten den Chorleitern für ihre Mühen einen Blumenstrauß, bzw. eine Aufmerksamkeit.
Wie bereits im Programm angekündigt, sangen Zuhörer und  die Chöre unter Klavierbegleitung „Kein schöner Land". Die Jübeker Frauen sangen spontan noch ein Loblied auf den gemeinsamen Gesang.

Heinz Schulze, Schriftführer