Frühe Bürgerbeteiligung bei Änderung des B-Plan 2

Schon zu beginn der Beratungen über die Änderung des B-Plan 2 wurde eine frühe Bürgerbeteiligung beschlossen. Dies sollte auf dieser Bau- und Umweltausschusssitzung geschehen. Schon eine Stunde wurden alle Bürger, die vom B-Plan betroffen waren, zu eine Infoveranstaltung eingeladen. Dabei stellte sich heraus, das die Straße zur Kühle gar nicht zum B-Plan 2 gehört. Nach dieser Information für die Bürger und der Information für die Ausschuss Mitglieder wurde über eine Fortschreibung der Änderung beraten. Nach der Sommerpause wird dann das Ingenieurbüro weitere konkretere Vorschläge zur Änderung machen.
In seinem Bericht berichtete Ausschussvorsitzender Volker Marxsen, das der Endausbau der Straße im Neubaugebiet abgeschlossen ist. Es fehlt jetzt nur noch die Umsetzung des Grünplan, der aber noch entwickelt werden muss, so dass die Akzeptanz der Anwohner sicher ist.
In der Einwohnerfragestunde berichtete Bürgermeister Petersen auf Nachfrage, das der Ausbau des Radwegs noch zur Klärung in Kiel liegt und es noch keine Rückmeldung gab. Solange muss noch abgewartet werden, bis oder ob der Bau beginnen kann.
Als Top 7 beriet der Ausschuss übe eine mögliche Verlängerung des Wanderwegs westlich den See entlang, von der Fischerhütte bis zur Kiesgrube. Dies war vorerst eine grobe Abfrage der Interessenlage und soll bis zur nächsten Ausschusssitzung konkretisiert werden.
In den Beratungen zu eventuellen Änderungen des F-Plan im Außenbereich berichtete Bürgermeister Petersen, das die Planungsanzeige für Osterfeld 10c beim Land eingegangen ist, aber es noch keine Rückmeldung gibt. Solange kann dort nichts gemacht werden. Zudem berichtete er das ein Antrag zur Änderung des F-Plan für die Kiesgrube am Ortsausgang Richtung Stolk gestellt werden sollte, um die dortige Nutzung als Freizeitgelände für Paintballspiele zu erlauben, die aber nicht eingegangen ist. Ob einer solcher Änderung stattgegeben wird, ist aber nicht klar.
Unter Verschiedenes wurde noch einmal die Problematik mit dem Stromzaun am Wanderweg um den See kurz vor der Fischerhütte angesprochen. Der Zaun sollte den Wandernden mehr Platz geben, dies ist aber noch nicht geschehen. Zudem gab es in diesem Jahr wieder vermehrt Probleme mit Autos an der Badestelle. Das dort Autos nichts zu suchen haben, zumal es nur einen Fußweg und keine Straße zur Badestelle gibt, war allen klar, nur eindämmen könne man das nicht. Es muss einfach an die Vernunft der Menschen appelliert werden, das dies kein Weg oder Abstellplatz für Autos ist. Auch wurde erneut die Verkehrssituation am Ortsausgang obere Dorfstraße angesprochen. Die schlecht einsehbare Kreuzung und die zugelassene Geschwindigkeit führen immer wieder zu gefährlichen Situationen. Leider kann die Gemeinde nicht viel tun, nur eine Verkehrsschau kann eine Änderung erwirken. Diese ist beim Kreis beantragt, aber welches Ergebnis diese zur Folge haben wird ist völlig offen.