Fortschreibung der Bauleitplanung für das B-Gebiet 2 angestoßen

Die erste Gemeindevertreterversammlung in 2015 bereitete den Weg für einige Neuerungen und Modernisierungen der Gemeinde und Gemeindeverwaltung. Zu beginn berichtete Bürgermeister Petersen von den vergangenen und geplanten Terminen. Er informierte die Gemeindevertretung über den Beginn des Endausbau der Strassen des Neubaugebiets 2. Bauabschnitt und darüber das die Vermarktung des Interkommunalen Gewerbegebiets (IKG) noch schleppend vorangeht. Er hofft auf Schwung in der Sache, wenn die Erschließung des IKG abgeschlossen ist und Interessenten besser abschätzen können wie die Grundstücke aussehen werden. Zudem berichtete er, das der Überschuss im Wasserhaushalt wie geplant ausgefallen ist und so der Unterschuss in 2 Jahren ausgeglichen sein könnte.
In der Beratung über die Jahresrechnung 2014 berichtete Finanz- und Wirtschausschussvorsitzender Jürgen Paulsen, das das strukturelle Defizit durch eine unerwartet Mehreinnahme in der Gewerbesteuer und Grundsteuer B deutlich geringer ausfiel. Durch die Mehreinnahme konnte auch eine Sondertilgung geleistet werden und so der Schuldenstand der Gemeinde stark gesenkt. Gleichzeitig konnte die Rücklage erhöht werden.
Im darauffolgenden Top wurde dann von der Gemeindevertretung der Weg zur Doppik freigemacht. Am 01.01.2016 soll es dann losgehen. Durch die Doppik soll der Haushalt für alle etwas verständlicher werden.
Der Beschluss für die Fortschreibung der Bauleitplanung des B-Gebiets 2, die das B-Gebiet an moderne Baugegebenheiten anpassen soll, wurde nach intensiver Diskussion über die zu erwartenden Kosten mehrheitlich gefasst. So kann das gewählte Ingenieurbüro anfangen und Vorschläge für eine Anpassung erarbeiten. Eine bürgernahe Beteiligung ist dabei geplant.
Die Fortschreibung des Sondergebiet Tourismus, das sich an der Kieskuhle rechts der L28 Richtung Gammelund befindet, wurde vorerst verschoben, bis die Bauleitplanung für das B-Gebiet 2 abgeschlossen ist.
Für den vorhabenbezogenen B-Plan Osterfeld 10c, Bundeswehr Funkturm und -anlage, wurde über das Amt eine Planungsanzeige an das Land gestellt. Damit ist noch keine Planung in die Wege geleitet worden, aber die Landesplanung weiß Bescheid, das dort in naher Zukunft etwas passieren soll. Da Bundesliegenschaften formell aber nicht existieren, muss dort noch einiges Geschehen, bis dies voran gehen kann.
Für den Ausbau des Radweges an der K16 nach Neuberend, mussten einige Fragen aus Kiel beantwortet werden. Diese Fragen wurden beantwortet, aber eine Antwort aus Kiel stand zum Zeitpunkt der Gemeindevertreterversammlung noch aus. Bürgermeister Petersen ist guter Dinge das die Gemeinde Idstedt in die Priorität für einen Zuschuss kommen kann, endgültiges kann aber erst nach der Antwort aus Kiel gesagt werden.
In der Beratung über einen eventuellen Ausbau einer Stichstraße von der Dorfstrasse berichtete Bürgermeister Petersen über je ein Angebot zur Pflasterung und zur Asphaltierung. Beide Angebote waren sehr nah beieinander. Während des Angebotsprozesses wurde aber die Oberflächenentwässerung in den Fokus geführt. Da dies geklärt werden muss, soll nun dafür ein Angebot eingeholt werden. Auch muss noch geklärt werden ob und wenn ob wie die Anlieger der Straße an den Kosten beteiligt werden sollen/müssen, oder ab dies mit der Sanierung der Dorfstrasse bereits abgegolten ist.
Der letzte Tagesordnungspunkt bedurfte kaum einer großen Beratung. Da die Kosten für den Jugendpfleger nicht mehr über den Schulverband getragen werden können, müssen die beteiligten Gemeinden die Finanzierung nun direkt durchführen. Idstedt schneidet dabei etwas besser ab und so wurde dem nach kurzer Beratung zugestimmt.
Unter verschiedenes berichtete Bürgermeister Petersen, auf Nachfrage, das die Sanierung der Gehwege fast abgeschlossen ist und das auf dem Kiesgruben- und Waldgelände gegenüber des Seeparkplatzes tatsächlich Paintball „gespielt" wird, was von dem neuen Besitzer dort durchgeführt wird. Zudem berichtete er, das die Risse in den Straßen vergossen und so geschlossen werden sollen.