Haushalt gut abgeschlossen; Helge Petersen stellv. Wehrführer


Neuer stellvertretender Gemeindewehrführer Helge Petersen (links) mit Bürgermeister
Edgar Petersen
Foto: Staritz

Nach dem obligatorischen Bericht des Bürgermeisters zu Beginn jeder Gemeindevertreterversammlung, berichtete Angelika Polzien, als Vorsitzende des Sozial- und Kulturausschuss, vom Auftritt des Plattdeutschen Theaters Struxdorf. Ca. 70 Besucher waren gekommen um sich das Theaterstück anzuschauen. Bau- und Umweltausschßausschussvorsitzender Volker Marxsen berichtete das eine Wegschau innen- und außerorts geplant ist, um den Zustand der Wege zu begutachten und Maßnahmen für Ausbesserungen zu planen.
Zur Beratung und Beschlussfassung der Jahresrechnung 2013 berichtet Finanz- und Wirtschaftsausschußvorsitzender Jürgen Paulsen das das strukturelle Defizit auf weniger als ein drittel des Haushaltsvoranschlags 2013 geschrumpft ist und die Rücklage mit einem Sollüberschuß aufgefüllt werden konnte. So fiel es der Gemeindevertretung nicht schwer den Jahresabschluss 2013 einstimmig zu zustimmen. Resultierend aus dem guten Jahresabschluss genehmigte die GV einstimmig eine erhöhte außerordentliche Kredittilgung.
Unter Top 7 berichtete Jürgen Paulsen, das in einigen Gemeinde des Amts die Frischwassergebühren neu kalkuliert werden mussten, da diese nach Wohneinheiten abgerechnet wurden, was nicht erlaubt ist. Da Idstedt nach Wasseranschlüssen abrechnet ist kein Handlungsbedarf vorhanden und so wurde nichts mehr an der Änderung der Gebühren vom letzten Herbst geändert. Diese Änderung wurde notwendig, um den Frischwasserhaushalt wieder auszugleichen. Sobald dies geschehen ist, was etwa 2017 sein soll, wird wieder eine Angleichung notwendig werden, um einen Frischwasserhaushalt zu gewährleisten, der keinen Über- oder Unterschuss erzeugt. Bis dahin sollen die Gebühren stabil bleiben.
Unter Top 8 wurde der Vorschlag des Amtsausschusses beraten und beschlossen, der die 5 Aufgaben umfasste, die das Amt zukünftig für die Gemeinden ausführen wird. Dies sind:
1. Aufgabenwahrnehmung in der WiREG (Wirtschaftsförderung)
2. Mitglied und Förderung der Tourismusorganisationen (Förderung des Tourismus)
3. Wahrnehmung der Aufgaben in der AktivRegion Schlei-Ostsee (Integrierte ländliche Entwicklung)
4. Förderung der Jugenderholungsmaßnahmen (Freizeitgestaltung für Kinder u. Jugendliche)
5. Zuschuss an die Jugendfeuerwehr (Brandschutz) sofern sich entsprechender Bedarf ergibt
Da der Amtsdirektor Albert im Vorfeld den Gemeindevertretern der 16 Gemeinden eine umfassende und ausgiebige Erläuterung zukommen ließ, waren sich alle schnell einig, das so wie vom Amtsausschuss empfohlen vorgegangen werden soll.
Bei Beratungen und Beschlussfassung über den Mobilen MarktTreff berichtete Bürgermeister Petersen von einem guten Rücklauf. Bereits 13 Bürger der Gemeinde Idstedt, möchten den Service nutzen. Da noch bis zum 01.05 Zeit ist, die ausgebrachte Umfrage zurückzugeben, geht der Bürgermeister von weiteren Interessenten aus. Nach kurzer kontroverser Diskussion, die vornehmlich aber den Nutzen des Services hervorhob, entschied sich die Gemeindevertretung mehrheitlich den MarktTreff für 3 Jahre mit insgesamt 3000€ zu unterstützen, sollte dieser Zustande kommen, wofür 30 Gemeinden aus den bisher beteiligten Ämtern Kropp-Stapelholm, Haddeby, Ahrensharde und Südangeln zusammen kommen müssen.
Anschließend ernannte der stellvertretende Bürgermeister Horst Marxsen den neu gewählten stellvertretenden Gemeindewehrführer Helge Petersen, nachdem die GV einstimmig der Wahl zugestimmt hat, zum Ehrenbeamten.
Unter Top 11 musste ein neues Mitglied für den Bau- und Umweltausschuss gewählt werden. Nachdem Oliver Fries (KWG), aus persönlichen Gründen, seinen Posten zurückgegeben hat, wurde Otto Ohlsen (KWG) zu seinem Nachfolger gewählt.
Neuer Top 12 wurde die Anschaffung von neuen Gemeindefahnen. Die letzte Bestellung ist bereits vollständig verkauft und es liegen bereits 9 Bestellungen für weitere Fahnen vor. Daher beschloss die Gemeindevertretung die Anschaffung von 25 neuen Fahnen, die beim Bürgermeister erhältlich sind. Es wurde dabei auch die Qualität angesprochen. Die Qualität ist üblich für Fahnen, die ca. 6 Monate halten, wenn sie 24 Stunden am Tag ausgehängt werden. Da dies aber nicht die vorgesehene Aushängedauer für diese Art Fahnen ist, geht man von einer deutlich längeren Haltbarkeit der Fahnen aus.
Unter dem neuen Top 13 wurden Malerarbeiten in der Küche und an den Fenstern der Gaststätte „Zur Alten Schule" beraten. Da beide Arbeiten notwendig geworden sind, beschloss die Gemeindevertretung einstimmig diese durchführen zu lassen.
Unter Verschiedenes wurde erneut das Problem mit Reitern am Idstedter See angesprochen. Das Reiten ist dort generell nicht erlaubt. Besonders Problematisch ist es an der Badestelle, die selbst für Hunde nicht erlaubt ist (was aber leider auch immer wieder ignoriert wird). Es kann da nur an die Vernunft der Reiter appelliert werden, ausgewiesene Reitwege oder die Straße zu nutzen oder mit dem Ordnungsamt entsprechende Schritte einzuleiten und Ordnungsstrafen aussprechen zu lassen. Auch wurde erneut über die Leinenpflicht für Hunde gesprochen, die sehr lapidar gehandhabt wird. Auch hier kann man nur an die Vernunft der Hundehalter appellieren sich daran zuhalten, um allen Spaziergängern oder Tierhaltern einen angenehmen Spaziergang zu ermöglichen.