Der „Winter“ wollte nicht weichen


Foto: H.-W. Staritz

Ohne den friesich-traditionellen Hintergrund, aber am selben Abend und mit der Absicht, die dörfliche Gemeinschaft zu beleben, entzündete die Freiwillige Feuerwehr auf dem Gelände des Gastgebers Angelsportgemeinschaft ein Lagerfeuer. Leider hatte es bis eine Stunde zuvor geregnet. Das nasse Holz wollte deshalb gar nicht richtig brennen. Erst nach einer halben Stunde züngelte wenigstens von einer Seite eine Flamme an die Strohpuppe, die den Winter symbolisierte. Sie verlor darauf ihre Beine; doch ihr Oberkörper hielt sich noch lange.
Auch wenn keine wohlige Wärme vom Feuer auf den idyllischen Platz am See ausstrahlte, ließen sich die zahlreichen Gäste ihre gute Stimmung nicht verderben. Die Angler, der gemischte Chor und der Gastwirt sorgten für Beköstigung der ca. 130 Anwesenden. Und am Ende fanden alle, dass dieses Biikebrennen aus dem Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken ist - egal, wie hoch die Flammen lodern.

Hans-Werner Staritz