Reparaturen am Wanderweg und Nebengebäudedach der Gaststätte geplant

Wegen dringlicher Beratungen in Bau- und Grundstücksangelegenheiten musste die Bau- und Umweltausschusssitzung ausnahmsweise mal auf einem Montag durchgeführt werden. Durch die zwei getrennten Säle kam man nicht in Konflikt mit dem Chor.
Zu beginn der Sitzung musste die Verpflichtung des letzten fehlenden bürgerlichen Mitglieds erneut verschoben werden, da dieses aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte. So ging es gleich mit der Beratung über den Wanderweg los, den der Orkan Christian schwer zugesetzt hat. Schnell einig war man sich, das an den Zugängen zum Wanderweg ein Schild aufgestellt werden soll, das der Wanderweg gesperrt ist und nur auf eigen Gefahr betreten werden kann. Nachdem alle Bäume beseitigt wurden, sollen die Schäden mit Kies wieder behoben werden. Dies wird aber wahrscheinlich erst Anfang nächstes Jahr geschehen. Eine Empfehlung wurde an die Gemeindevertretung ausgesprochen.
Ebenso wird auch die Erneuerung, des in die Jahre gekommenen, Daches des Nebengebäudes der Gaststätte erst im nächsten Jahr durchgeführt werden. Da das Eternitdach aus den 60ziger Jahren langsam undicht wird und damit die Räume darunter, genutzt durch den Petanque Club, den Wirt, der Gemeinde und den Heizungsraum, feucht zu werden drohen, soll die Dachbedeckung komplett erneuert werden. Der Ausschuss empfiehlt daher der Gemeindevertretung diese Arbeiten durchführen zu lassen.
Keine Empfehlung an die Gemeindevertretung erging aus den Beratung zur Gewährleistung der Verschleissdecke im ersten Bauabschnitt im zweiten Baugebiet. Obwohl die Verschleissdecke nicht „schön" aussieht und Ausbesserungsarbeiten an der Verschleissdecke durchgeführt wurden, war die Decke nie in einem qualitative schlechten Zustand und wird eine normale Lebensdauer haben. Es waren, durch den Einbau bei starkem Regen, grobe Poren in der Decke entstanden die verschlemmt wurden. Die Verfärbungen sollen sich im laufe der Zeit abfahren. Dennoch hat die Gemeinde einen Nachlass auf die Rechnung der Verschleissdecke bekommen.
Kontrovers wurde es bei der Beratung um die Verlängerung des Gehwegs auf der rechten Seite des Röhmkerwegs hinter der Kreuzung Norderheider Weg Richtung Norden. Diese Beratung wurde vor etwa 3 Jahren schon einmal geführt und von da gibt es eine Beurteilung eines Ingenieurbüros, dort einen Tiefbord Gehweg einzubauen, der überfahren werden könnte. Vor allem LKW die durch den Kreisel müssen, müssen den Gehweg überfahren. Da die Wahrscheinlichkeit besteht, das der Gehweg regelmäßig überfahren wird und dadurch Fußgänger gefährdet werden, hat die Gemeindevertretung die Verlängerung damals abgelehnt. Auch in der jetzigen Diskussion kam diese Punkt wieder zur Sprache. Auch der Umstand das auf der anderen Seite ein Gehweg bis in das Neubaugebiet führt, allerdings nur in die westliche Seite, die Bewohner aus dem östlichen Teil des Baugebiets müssen die Straße überqueren, war sich der Ausschuss nicht einig ob ein Gehweg geplant und dann gebaut werden soll. Mehrheitlich wurde eine Empfehlung ausgesprochen eine Überplanung des Wegs in Auftrag zu geben.
In der Beratung über die Einstellung eines Gemeindearbeiters wurde die Kosten die jetzt durch den Bauhof des Amtes Südangeln und der Arbeiter der NAN Nord anfallen gegen einen Gemeindearbeiter abgewogen. Schnell war sich der Ausschuss aber einig, das der Bauhof durch einen Gemeindearbeiter nicht ersetzt werden kann, da der Bauhof über Maschinen verfügt, die die Gemeinde nicht vorhalten könnte. Auch war es nicht klar, ob ein Arbeiter allein arbeiten könnte oder zur Sicherheit immer zu zweit gearbeitet werden sollte. Einig war sich der Ausschuss, das die Idee nicht abwegig ist und mehr Informationen eingeholt werden sollten wie die Erfahrungen anderer Gemeinden ist und ob eventuell eine Förderung der Stelle möglich ist.
Neu auf der Tagesordnung war der Punkt Winterdienst. Eigentlich nur eine Formsache. Sollte der Winterdienst neu vergeben werden, müsste man etwa ein Jahr vorher den bestehenden Vertrag kündigen. Da es aber keinen Grund zu Klage mit dem Winterdienst gibt, wurde eine einstimmige Empfehlung ausgesprochen den Winterdienst wie gehabt zu vergeben.
Unter Verschiedenes wurden die Schäden an der Anschlussstelle Dorfstraße zu L28 und der dort verstopfte Abfluss angesprochen. Beides soll geprüft werden, wer dafür zuständig ist. Zudem wurde bekannt gegeben das es am 02.12 eine außerordentliche Schredderauktion geben soll, um Buschwerk das durch den Orkan entstanden ist zu entsorgen.