Weiterhin angespannte Haushaltslage

November und Dezember sind seit jeher durch Haushaltsplanungen geprägt. So ging es in der Finanz- und Wirtschaftsausschusssitzung auch ausschließlich um Haushalt.
Zu erst wurde der erste Nachtragshaushalt für 2013 beraten. Nach wie vor steht ein strukturelles Defizit im Haushalt, obwohl 5 Grundstücke verkauft werden konnten und mehr Steuern und Zuweisungen eingeflossen sind, was aber auch höhere Ausgaben für Umlagen nach sich zieht. Durch diese Mehreinnahmen ist das Defizit aber geringer wie zur Haushaltsplanung 2013 im Dezember 2012 befürchtet. Noch steht aber die Endabrechnung aus, erst dann kann wirklich gesagt werden wie hoch oder ob ein Defizit besteht.
Für 2014 sind es aber nicht besser aus. Auch hier steht wieder ein strukturelles Defizit im Haushalt. Vor allem Schulkostenbeiträge machen dem Haushalt zu schaffen. Da die Stadt Schleswig es auch in diesem Jahr nicht geschafft hat die Schulkostenbeiträge zu berechnen, werden im nächsten Jahr Nachzahlungen für 2012 und 2013 den Haushalt von Idstedt zusätzlich um 40% - 50% der üblichen Schulkostenbeiträge belasten. Da wieder ein Defizit im Haushalt erwartet wird, wurde auch wieder die Forderung nach der Anhebung der Realsteuersätze (Grundsteuer A und B, Gewerbesteuer) laut. Vor allem die Grundsteuern sind deutlich niedriger, wie verlangt werden muss um Fehlzuweisungen zu erhalten (Grundsteuer A 310% statt 360%, Grundsteuer B 310% statt 380%). Da aber für 2014 die Gebühren für Wasser angehoben wurden, hatte sich die Gemeindevertretung bereits in der letzten Sitzung darauf verständigt diese Steuern in 2014 nicht anzuheben. Für 2015 kann dies aber sehr wahrscheinlich nicht mehr gelten, da bis 2017 weiter ein Defizit erwartet wird das die Rücklage aufzehrt.
Unter Verschiedenes wurde entschieden noch in diesem Jahr, aufgrund des Orkans Christian und dem daraus resultierenden hohen Aufkommen an Strauchwerk und Äste, eine zusätzliche Schredderaktion durchzuführen. Auch kam der lange Stromausfall im Neubaugebiet und nördlich davon zur Sprache, als südlich des Neubaugebiet der Strom bereits wieder da war. Da es zwei Stromkreis im Ort gibt, die unterschiedlich schwer beschädigt waren, gab es auch zu unterschiedlichen Zeiten wieder Strom.