Erst Bau- und Umweltausschusssitzung unter Volker Marxsen

Auf der ersten Bau- und Umweltausschusssitzung in der neuen Legislaturperiode und unter der Leitung von Volker Marxsen galt es zuerst den Ausschuss zu vervollständigen und Boyke Ringeloth und Deert Hansen für ihre Aufgabe zu verpflichten. Das dritte bürgerliche Mitglied, Oliver Frieß, konnte nicht teilnehmen und muss in der nächsten Sitzung verpflichtet werden.
In der Einwohnerfragestunde wurde angeregt, in der Rabatte an der Ecke Dorfstraße Stichstraße zum Alter Stolker Weg den Busch rund um den Baum runter zuschneiden oder zu entfernen, damit aus einem Auto heraus aus der Stichstraße wieder eine ungehinderte Einsicht in die Dorfstraße möglich ist.

Ein Teil der Banketten wurden schon gefräst, daher sollen weitere Banketten gesichtet werden um zu entscheiden welche Banketten noch gefräst werden müssen. Ebenso sollen die wassergebundenen Straßen gesichtet werden und nach Priorität repariert werden. Alle Straßen werden in diesem Jahr aber nicht zu erledigen sein. Auch ein Teil der Knicks in Idstedt wurden schon aufgekappt.

Erfreuliches berichtete Bürgermeister Petersen zum Thema Neubaugebiet. Nur 4 Grundstücke sind noch frei und 4 sind reserviert. Der Ausschuss hatte über einen Antrag eines Bauherrn zu entscheiden, der ein Randgrundstück erworben hat und ein angrenzendes Reststück, das nicht zum Baugebiet gehört, erwerben möchte. Der Ausschuss hat der Gemeindevertretung empfohlen das Landstück vermessen zu lassen. Des weiteren lag ein Antrag eines Bauherren vor, zwei Grundstücke zusammen zufassen und darauf neben einen Doppelhaus ein Wohnhaus für 3 Parteien zu genehmigen. Nach ausgiebiger Diskussion wurde der Gemeindevertretung empfohlen eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen und eine entsprechende Änderung des B-Plans zu veranlassen. Die Kosten dafür übernimmt der Bauherr.

Der Top zur Übernahme eines Wegs durch einen Anlieger wurde an die Gemeindevertretung Neuberend überwiesen, da der Weg, obwohl auf der Gemarkung Idstedts liegend, zu Neuberend gehört.

Beim Top Strassenreinugungssatzung ging es um 3 Anwohner die dieser Pflicht nicht genügend nachkommen und nun angeschrieben werden sollen, um die Missstände abzustellen. Im Verlauf dieser Diskussion ging es dann auch um die Rabatten, die zur Zeit von der Gemeinde gepflegt werden. Da diese Pflege, aus finanziellen und zeitlichen Gründen, nicht perfekt gemacht werden kann, sind einige Rabatten nicht mehr im besten Zustand. Ursprünglich sollten Anwohner die Rabatten mit pflegen, wozu die Strassenreinigungssatzung auch verpflichtet. Da dies aber sicher nicht von jedem, aus verschiedensten Gründen, verlangt werden kann, werden dafür externe Kräfte eingesetzt. Zusätzlichen pflegen viele Anwohner ihre Rabatten auch selbst. Um diesen Aufwand wieder in eine vernünftige Dimension zu bringen, sollen die Rabatten ergebnisoffen gesichtet werden, um zu entscheiden wie die Rabatten geändert oder gar gegen eine Rasenfläche ersetzt werden können.

Durch den Abzug der Bundeswehr am Funkturm entsteht dort eine neue Konversionsfläche. Die Gemeinde hat wieder Vorkaufsrecht und die Gemeindevertretung muss nun entscheiden ob sie dieses ausüben will. Neben den Grundstück um den Turm, der Turm selbst gehört der Telekom, gehört ein Waldstück. Ob eine Nutzung durch die Gemeinde denkbar ist, muss nun eruiert werden.

Unter Verschiedenes wurde ein Problem mit Regenwasser nach einen Starkregen angesprochen, das über den Hof von Anwohnern läuft. Bei einer Ortsbesichtigung soll überprüft werden was dagegen unternommen werden kann.
Die Sportplatz Sanierung wird in den nächsten Wochen durchgeführt werden. Zuerst soll der Platz gegrubbert werden und dann, wegen terminlicher Überschneidungen, etwas später neu aufgesät.
Des weiteren wurde der Zustand eines kleinen Teils des Fußweges in der Straße zur Kühle angesprochen, der durch einen Hecke sehr uneben geworden ist. Da noch weitere Abschreckungen,wenn auch nur vereinzelte, vorhanden sind, sollen die Fußwege inspiziert werden um eventuell diese richten zu lassen.
Mit dem Ordnungsamt soll geklärt werden, ob am Harkweg ein Zusatzschild zum Sackgassenschild angebrachten werden muss, das auf fehlende Wendemöglichkeiten für große LKW hinweist.
Durch einen Hinweis des Wirts der Gaststätte wurde festgestellt, das ein Fallrohr vollkommen dicht ist und nicht mehr mit normalen Mitteln frei gemacht werden kann. Um diese Problem zu lösen, muss die Leitung nun freigelegt werden. In diesem Zusammenhang hat sich der Ausschuss Gedanken über den Wein an der Wand der Gaststätte gemacht. Um den Wein nicht in die PV Anlage wachsen zu lassen, muss dieser immer wieder runter geschnitten werden. Dies verursacht erhebliche Kosten. Daher waren sich aller gleicher Meinung das der Wein besser ganz entfernt werden sollte, um diese Kosten zu sparen und die PV Anlage nicht zu gefährden.
Auf der nächsten Gemeindevertreterversammlung soll auch über die weitere Verwendung des alten Feuerwehrgerätehauses entschieden werden. Nach dem das Feuerwehrauto, das dort untergestellt war, verkauft ist, ist dieser Raum nun frei und könnte für Vereine als Unterstellraum dienen.