Ausbau Röhmke kann im Sommer beginnen

Auf der Agenda der Bau- und Umweltausschusssitzung stand erneut der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Röhmke zwischen Idstedt und Stolkerfeld. Geklärt werden mussten nur noch Kleinigkeiten, die aber große Auswirkungen haben. Wichtig dabei war die Festlegung des Anfangs der Straße, da dieser nicht klar erkennbar war. Daher empfalh der Ausschuss mit einer Pflasterquerung den Anfang der Straße in Höhe des Straßenschildes klar zu kennzeichnen und eine ungewollte Verlängerung des Ausbaus bis zum Kreisel zu verhindern. Zudem wurde über einen Anwohnervorschlag beraten auf der geraden Strecke zwischen der S-Kurve, die nach dem Ausbau etwas entschärft sein soll, und der Anhöhe bei der Pilgerhütte 2 künstliche Hindernisse einzubauen, um Raserei entgegen zu wirken. Der Ausschuss war sich aber einig, das diese Maßnahmen keine Wirkung zeigen werden und eher zum Gegenteil führen könnten, da Autofahrer dazu neigen könnten extra etwas schneller zu fahren um am Hindernis vorbei zu kommen bevor der Gegenverkehr da ist. Daher empfahl der Ausschuss diese Maßnahmen nicht durchzuführen. Im Verlauf der Beratung informierte Bürgermeister Petersen, das der Förderbescheid eingetroffen ist und nun die Ausschreibungen des Ingenieurbüros gestartet werden können. Ein Baubeginn im Sommer ist somit möglich.
Ebenfalls erneut auf der Tagesordnung war das Sondergebiet Ergo- und Reittherapizentrum auf Röhmke. Es wurde bereits oft darüber beraten und es ging nur noch um die Informationen über die Stellungnahmen nach der öffentlichen Auslegung. Es gab keine Einwände von privater Seite und die Stellungnahmen der TÖB (Träger öffentlicher Belange)waren größten Teils bereits bekannt und ohne Einwände. Da Wald zurückgenommen werden muss, wurde von den Umweltorganisationen besonders darauf geachtet, dass die Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt werden. Daher wurde vom Ausschuss einstimmig eine Empfehlung ausgesprochen den Flächennutzungsplan und den Vorhaben bezogenen Bebauungsplan zuzustimmen.
Zuletzt ging es um die letzten Tätigkeiten auf dem Spielplatz am Feuerwehr Geräthaus. Bereits beim Umbau des Spielplatzes wurden 2 Balken für die Tellerschaukel am Ende des Spielplatzes mit gekauft. Leider wurden keine Balkenschuhe mit angeschafft, da man damals noch ohne diese Schuhe die Balken einsetzten wollte. Um die Balken aber nicht am Grund abfaulen lassen will, sollen nun Balkenschuhe verwendet werden. Da auch noch ein Federtier fehlt, das ersatzlos entfernt wurde, soll der Aufbauer des Spielplatzes zu einem Ortstermin geholt werden um diese beiden Punkte zu klären.
Unter Verschiedenes schlug Gemeindevertreter Volker Vahlendick vor, unter Bezug der Anfrage des Gemeindevertreters Volker Marxsen von der letzten Gemeindevertreterversammlung Stellraum für Vereine auf Karrenberg anzumieten, die Garage an der Gaststätte „Zur Alten Schule", die ehemals als Feuerwehrgerätehaus gedient hatte, als Stellraum für Vereine anzubieten. Da zur Zeit aber noch ein Feuerwehrauto dort drin steht, das schnellstmöglich verkauft werden soll, ist der Platz sehr begrenzt und es soll nochmals darüber beraten werden, wenn das Feuerwehrauto verkauft wurde.