Gaststätte hat wieder geöffnet


Der neue Gastwirt Stefan Gutsche mit seiner Ehefrau Stefanie (li) und Servicekraft Astrid Hansen
Foto: H.-W. Staritz

Die Gemeinde betreibt in ihrem ehemaligen Schulgebäude seit Jahrzehnten eine Gastwirtschaft mit Saalbetrieb. Sie war zuletzt wegen Pächterwechsels und Übergangslösung nicht uneingeschränkt nutzbar. Dabei vollzog sich der jüngste Personalwechsel relativ zügig, so dass die Gaststätte „Zur Alten Schule" inzwischen wieder geöffnet hat:
Unter mehreren Bewerbern entschied sich der Gemeinderat mehrheitlich für Stefan Gutsche aus Schuby als neuen Pächter. Er ist in der Gastronomieszene bekannt durch das Schleswiger Lokal „Irish Pub". In diesem Stil hat er auch die Schenkstube in Idstedt ein wenig verändert. Vor allem aber hat Gastwirt Stefan Gutsche die alte Nutzung als Schulstube ins Ambiente aufgenommen:
Schiefertafeln, Stundenpläne, Formeln und Aktentaschen hängen von der Decke, Schulbücher stehen neben Flaschen über dem Tresen, und schon draußen heißt es: „Hier wird dir was beigebracht."
Alles ist leicht vermischt mit irischem Flair, und so klang schon am Eröffnungsabend ein gälisches „sláintè" (gesprochen slontschéh) statt „Prost" im neu gestalteten Schankraum.
Bürgermeister Edgar Petersen hatte zur Begrüßung eine Blumenschale mitgebracht und wünschte viel Erfolg. Es möge alles so laufen, wie der Gemeinderat und der neue Pächter sich das vorstellten, um zufrieden sein zu können.
Dazu ändert sich in den Öffnungszeiten gegenüber der vorigen Lösung nichts: montags, mittwochs und freitags ab 18 Uhr. Zusätzlich sind Veranstaltungen buchbar unter der bisherigen Festnetznummer 04625/7577 oder ständig unter der Nummer 01714141779. Faxe sind mit der Schleswiger Vorwahl an 04621/ 41740 zu senden, und mit Emails ist Kontaktaufnahme möglich an die Adresse
info at billysirishpub.de .
Großen Wert legt der neue Idstedter Wirt auf seine Mitgliedschaft im Verband „18+": An Minderjährige werden keine Spirituosen verkauft, und weil im Schankraum geraucht werden darf, gibt es dort für unter 18-Jährige auch keinen Einlass.

Hans-Werner Staritz