Keine Anhebung der Hundesteuer

Gleich zu beginn der Finanz- und Wirtschaftsausschusssitzung ging es um das schwierige Thema Hundesteuer. Jeder Anwohner kennt das unschöne Bild von Hundekot auf den Gehwegen. Auch wenn die meisten Hundebesitzer so vernünftig sind den Kot ihrer Hunde einzusammeln und wegzuwerfen, tun es einige nicht. Der Ausschuss war sich aber einig, das eine Anhebung der Steuern, 60€ für den ersten Hund, 80€ für den zweiten und 100€ für jeden weiteren, keine Verbesserung dieser Situation herbeiführen würde. So wurde mehrheitlich beschlossen der Gemeindevertretung zu empfehlen die Hundesteuer nicht anzuheben. Einzig die Steuer für gefährliche Hunde, damit sind nicht Kampfhunde sondern Hunde die gefährlich anderen gegenüber sind gemeint, ist auf 500% bereist in der letzten Gemeindevertreterversammlung angehoben worden. In Idstedt sind 2 solcher Hunde bekannt. Auch für das Problem das nicht alle Hunde angemeldet sind, gab es keine Lösung. Eine Überprüfung aller Haushalt ist rechtlich nicht durchführbar, so dass nur bei bekannt werden eines neuen Hundes im Einzelfall geprüft werden kann, ob dieser angemeldet ist, obwohl jeder Hundebesitzer verpflichtet ist seinen Hund im folgenden Quartal auf den Kauf anzumelden. Ein Versäumnis kann mit einer Ordnungsstrafe geahndet werden.

Als nächstes lagen verschiedene Anträge auf Zuschuss vor. Wie jedes Jahr wurde der Gemeindevertretung empfohlen der deutschen Bücherzentrale 100€ Zuschuss und dem dänischen Büchereiverband keinen Zuschuss zu gewähren. Ein weiterer Antrag kam vom Petanque Club Idstedt. Für das 20-jährige Jubiläum wurde ein einmalig Zuschuss in Höhe von 150€ empfohlen. Auch für die Jugendgruppe lag ein Antrag auf Zuschuss vor. Um den großen Erfolg bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften zu belohnen, wurde empfohlen der Jugendgruppe für dieses Jahr 150€ Zuschuss und jährlich in Zukunft einen Zuschuss von 100€ zu gewähren. Ebenfalls sollen die Zuschüsse der letzten Jahre wie immer gewährt werden.

Im Anschluss gab Falko Hildebrandt einen Überblick über die Finanzen der Gemeinde. Auch wenn die Gemeinde keine Angst vor dem Jahresabschluss haben muss, können keine großen Sprünge mehr gemacht werden. Zur Zeit wird ein leichtes Minus im Jahresabschluss prognostiziert, das durch den Verkauf eines Grundstücks aber ausgeglichen werden kann. Aktuell sind 4 Grundstücke reserviert und es sieht gut aus, das ein Verkauf in diesem Jahr getätigt werden kann.

Die Situation der Gaststätte sieht ebenfalls positiv aus. Seit der Wiedereröffnung ist der Betrieb sehr gut angelaufen und die Gaststätte gut besucht. Als nächstes soll die Vermietung der Wohnung angegangen werden. Am liebsten möchten die Gemeinde einen Mieter finden, der auch Hausmeistertätigkeiten mit übernimmt. Der Gemeindevertretung wurde empfohlen einen Anzeige zu schalten.

Unter Verschiedenes wurde die Ersatzanschaffung für das zweite Feuerwehrauto angesprochen. Die Freiwillige Feuerwehr Tolk möchte ihr Auto verkaufen, das ebenfalls ein 7,5 Tonner ist. So wäre die Feuerwehr wieder in der Lage alles notwendige Material sicher zu einem Einsatz mit zunehmen. Auch wenn unter Verschiedenes keine Empfehlung ausgesprochen werden kann, war das Stimmungsbild des Ausschusses durchweg Positiv für eine Anschaffung des Fahrzeuges, auch vor dem Hintergrund das das aktuelle zweite Fahrzeug sehr wahrscheinlich den nächsten TÜV nicht überstehen wird und für das Tolker Auto eine Einsatzdauer von 15 - 20 Jahre veranschlagt wird.