Positive Entwicklung der Steuereinahnen entlasten Haushalt 2011

Der 2. Nachtragshaushalt 2011 überraschte alle Mitglieder des Finanz- und Wirtschaftsausschuss positiv. Durch mehr Einnahmen bei der Gewerbesteuer und dem Gemeindeanteil der Einkommenssteuer konnte die Anfangs geplante Entnahme aus der Rücklage zurückgenommen werden. Dadurch gestaltet sich der Haushalt 2011 sehr positiv. Natürlich muss die Endabrechnung noch abgewartet werden, um ein endgültiges Fazit zu ziehen.
Die Beratung über die Anschaffung einer Photovoltaikanlage für das Sportschützenheim verlief dadurch aber etwas lockerer. Auch die Aussicht die Kosten für die Photovoltaikanlage vom Klärwerk, das am 01.01.2012 von den Schleswiger Stadtwerken übernommen wird, zu fast 100% Prozent zurück zu bekommen, wirkte sich positiv auf die Entscheidung aus, eine Errichtung der Photovoltaikanlage noch in diesem Jahr zu empfehlen.
Zugleich wurde der Gemeindevertretung empfohlen dem Gemischten Chor Idstedt einen permanenten Zuschuss für Noten zu gewähren.
Die positive Stimmung sank wieder beim Haushalt 2012. Geplant ist unter anderem der Endausbau des ersten Abschnitts auf der rechten Seite des Neubaugebiets Nordheider Ring. Dieser schlägt ordentlich zu Buche und erklärt zu einem Teil die sehr hohe Entnahme aus der Rücklage. Allerdings sind diese Zahlen sehr vorsichtig zu lesen. Vor allem die Einnahmen sind sehr schwer vorherzusehen. Auch für den Haushalt 2011 war eine große Entnahme aus der Rücklage geplant und konnte letztendlich wieder gestrichen werden. Wenn sich die Steuereinnahmen weiterhin so positiv entwickeln und noch ein Grundstück verkauft werden kann, wird auch die jetzt geplante Entnahme aus der Rücklage eventuell gemildert werden können. Dies wäre auch von Nöten, da für 2013 der Ausbau der Straße Röhmke geplant ist.
Zum Schluss informierte der Bürgermeister nochmal über die bevorstehende Übernahme der Schmutzwasserentsorgung durch die Schleswiger Stadtwerke. Gleichzeitigkeit wird es auch zu einer Erhöhung der Gebühren auf 11€ monatliche Grundgebühren und 3,70€ Abwassergebühren kommen. Diese Gebühren werden der Gemeinde von den Stadtwerken für 3 Jahre fest zugesichert. Die Gemeindevertretung hat sich die Entscheidung, die Schmutzwasserentsorgung abzugeben, nicht leicht gemacht, aber sie ist die beste Lösung um die Gebühren für die Bürger Idstedts so verträglich wie möglich zu halten. Hätte die Gemeinde des Netz selbst behalten und alle kommenden Wartungen und Kanalüberprüfungen selbst tragen müssen, wären die Gebühren noch höher geworden. Zugleich hatte man das Problem, das keine Klärwerker mehr zur Verfügung standen und die Lösung dieses Problems ebenfalls zu Mehrkosten geführt hätte. Zugleich erhofft man sich das die Stadtwerke Schleswig durch ihr Knowhow und Synergien die Gebühren auch zukünftig stabiler halten können.