Finanz- und Wirtschaftsausschusssitzung empfiehlt Investitionen

Zu beginn der Sitzung wurde die Tagesordnung um die Sanierung der Klassenräume in der Auenwaldschule erweitert, um ein Meinungsbild des Ausschusses zu erhalten. Auch wenn es sich um eine weitere finanzielle Belastung über 20 Jahre geht, war man sich im Ausschuss einig, das es eine Investition in die Zukunft unser Kinder ist. Daher stand der Ausschuss der Finanzierung der Sanierung positiv gegenüber. Nichtsdestotrotz wird es am 02.05 eine Infoveranstaltung in der Auenwaldschule gebe, zu der alle Gemeindevertreter aller im Schulverband befindlichen Gemeinden geladen sind, um darüber zu beraten und den Vertretern im Schulverband eine Entscheidung ermöglichen.
In der Beratung über den Jahresabschluss 2010, gab es keine Überraschungen im Ausschuss. Im großen und ganzen waren alle Zahlen, wie im 2. Nachtragshaushalt 2010 beschlossen. Positiv Änderungen gab es in der Zuführung zur Rücklage, da ende das Jahres noch ein Grundstück verkauft wurde und weniger Zuführung zum Verwaltungshaushalt gemacht werden musste. Dennoch war ein geringes strukturelles Defizit nicht zu vermeiden. Da es keine Unstimmigkeiten gab, hat der Ausschuss der Gemeindevertretung empfohlen, den Jahresrechnung zu genehmigen.
In Top 5 - 7 ging es um die Renovierungsarbeiten an der Gaststätte „Zur Alten Schule" und die Anschaffung eine Photovoltaikanlage auf dem Klärwerkgebäude, mit Eigennutzung. Da der Punkt Renovierung der Gaststätte im Bauausschuss schon ausführlich beraten wurde, waren die meisten Anwesenden bereits informiert. Nach einer kurzen Zusammenfassung des Bürgermeisters, war auch der Finanz- und Wirtschaftsausschuss sich einig, das diese Arbeiten zum Wohle der Gaststätte gemacht werden müssen. Zu gleich sollen über die Photovoltaikanlage zusätzlich Einnahmen für die Gemeinde generiert werden. Neu war die Anschaffung einer Photovoltaikanlage auf dem Klärwerkgebäude. Dort werden im Jahr 45000 KW/h verbraucht, daher soll die Photovoltaikanlage dort in erster Linie zur Eigennutzung genutzt werden und die jährliche Stromrechnung verringern helfen. Die gesamten Kosten sollen über ein KfW Darlehn gedeckt werden. Daher wurde auch gleich über einen Nachtragshaushalt, beraten der diese zusätzlichen Ausgaben und Einnahmen, durch den Kredit und die zusätzlichen Einspeisegebühren, beinhaltet. Da der Ausschuss dies Investition als wichtig und richtig erachtete, wurde der Gemeindevertretung empfohlen, dies Ausgaben und die Aufnahme des Kredits, sowie den 1. Nachtragshaushalt zu genehmigen. Die Empfehlung wurde so ausgesprochen, das der Bürgermeister an diesem Projekt weiterarbeiten kann, um Fristen halten zu können. Da zu einem die Photovoltaikanlagen zum 30.06 betriebsbereit sein müssen, um die aktuelle Einspeisevergütung zu bekommen, und zum Anderem eine Genehmigung für das Darlehn eingeholt werden muss, da der Haushalt von Idstedt in Folge ein strukturelles Defizit aufweist.
Unter Verschiedenes brachte Peter Voss eine Änderung auf dem Sportplatz ein. Es wurde der Wunsch an ihn herangetragen, die fest installierten Tore gegen bewegliche Tore zu ersetzen, um das Spielfeld in der Größe variieren zu können. Dazu hatte er ein Kostenvorschlag dabei, um dies im Ausschuss beraten zu lassen. Da man bedenken hat, das die Tore ständig „in der Ecke" liegen könnten und das Spielfeld so errichtet werden könnte, das die Spielrichtung auf die Sportschießanlage ausgerichtet ist, wurde der Vorschlag gemacht, nur ein bewegliches Tor anzuschaffen, um trotzdem eine Variierung des Spielfelds zu ermöglichen, aber gleichzeitig die Spielrichtung festzuhalten. Eine Empfehlung wurde vom Ausschuss nicht ausgesprochen, da dies in erster Linie ein Thema des Jugend-, Senioren- und Kulturausschuss ist und zum zweiten mehrere Kostenvoranschläge eingeholt werden müssen, um eine Entscheidung fällen zu können. Daher wurde das Thema an Peter Voss, als Vorsitzender des Jugend-, Senioren- und Kulturausschusses, zur weiteren Bearbeitung zurückgegeben.