Gemeinsame Sitzung des Finanz- und Wirtschafts- und Bau- und Umweltausschuss

In der gemeinsamen Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsausschuss und Bau- und Umweltausschuss ging es hauptsächlich um die Projektskizze Naturerlebnisraum Idstedt-Karrenberg. Die Anwesenden wurden von einem Planungsbüro informiert, was möglich wäre und wie der weitere Ablauf in der Planung sein kann. Alles hängt nun aber zuerst davon ab, das der ehemalige Mob-Stützpunkt von den zuständigen Behörden zum Verkauf gestellt wird. Dies geht aber langsam voran, so das man hofft, diesen Punkt bald erledigen zu können und das Gelände durch die Gemeinde zu übernehmen. Eine große Unbekannte ist allerdings der Preis, der sich aber aufgrund der Auflagen und Lage zu Gunsten der Gemeinde bewegen könnte. Auch wenn der Kauf noch nicht abgeschlossen ist, wurde der Gemeindevertretung empfohlen, das Angebot des Planungsbüros zur Erstellung eines Konzeptes anzunehmen und den Auftrag zu erteilen. Da die Planungshoheit bei der Gemeinde liegt, muss solch ein Konzept und eine Änderung des F-Plans ohnehin durchgeführt werden. Längerfristig erhofft sich die Gemeinde wirtschaftlichen Nutzen aus dem Gelände ziehen zu können, z.B. durch Erstellung einer Photovoltaikanlage oder Verpachtung der Hallen. All dies sind aber noch Ideen, die im Laufe der weiteren Projektplanung vertieft werden müssen. Geplant ist auch die Einbindung des Geländes in einen größeren Naturerlebnisraum, der den Idstedter See und den Langsee mit einbeziehen soll. Dies sind aber längerfristige Planungen, die zur Zeit auch noch an der weiteren militärischen Nutzung des Standortübungsplatzes am Langsee hängen.
Ein weitere Punkt war eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrgerätehauses. Hierzu lagen bereits Angebote vor und es drängt die Zeit, da die Förderung der Bundesregierung in den nächsten Monaten gekürzt werden soll. Daher wurde der Gemeindevertretung empfohlen, das günstigste Angebot anzunehmen und der Bürgermeister wurde, auf Grund des Zeitmangels, direkt beauftragt, einen Antrag auf Förderung zu stellen.
Der letzte Punkt war die Beratung über eine Versicherung für die Maschinen des Klärwerks. Eine Notwendigkeit wurde erkannt, als ein Eingangstor am Klärwerk gestohlen wurde. Zum Glück entstand kein weiterer Schaden, aber um einen Fall von Vandalismus, technischen Defekt oder Fehlbedingung abzufangen und den Schaden im Rahmen halten zu können, wurde ein Angebote verschiedener Versicherungen angefordert. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile durch einen Fachmann, wurde ein Angebot vorgeschlagen und der Gemeindevertretung empfohlen dieses abzuschließen.