Lernen ist wie rudern gegen den Strom.
Hört man damit auf, treibt man zurück....

...um weiter dazulernen zu können und das breite Spektrum der an uns gestellten Aufgaben zu erfüllen, hat sich unsere Gemeindewehrführung neben den, alle 14 Tage stattfindenden Dienstabenden für alle Einsatzkräfte, und den zusätzlichen Schwerpunktausbildungen zusätzliche Fortbildungsveranstaltungen einfallen lassen.
Da die Anzahl der Einsätze welche ein Feuer als Ursache haben in den letzten Jahren deutlich zurückgeht, auf der anderen Seite, die Einsätze im Bereich der Technischen Hilfe deutlich zunehmen, haben wir am 27.10.2018 gemeinsam mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Böklund einige Dinge aufgefrischt und auch einiges dazugelernt.

Bei trockenem aber kaltem Wetter begannen wir mit einer theoretischen Einführung zur korrekten Erkundung von verunfallten Fahrzeugen. Bereits hier wurden viele Fragen sowohl zu technischen, aber auch zu medizinischen Hintergründen beantwortet.
Im Anschluss ging es direkt über in den praktischen Teil der Ausbildung. Hier wurde zunächst erörtert, wie die notwendige Geräteablage aufgebaut ist. Dann wurden Spezialgeräte wie


- Unterbaumaterial
- Hydraulische Rettungsschere
- Hydraulischer Rettungsspreizer
- Hydraulikstempel
- Pedalschneider
- Glas- und Airbagmanagement
- u.v.m.


in Augenschein genommen und zunächst ohne Last ausprobiert.
Nun ging es um das taktisch günstigste Vorgehen am verunfallten Fahrzeug und natürlich auch am Patienten. In einzelnen Schritten entfernten wir Heckklappe, Fenster, Sicherheitsgurte, Dach und Türen des Fahrzeuges, auch das Abkippen des Vorderwagens mittels zusätzlicher Einschnitte wurde geübt.

Intensiv wurde sich auch mit dem Thema der patientengerechten Rettung beschäftigt.
Als Abschluss hatten wir die Gelegenheit uns einen Rüstwagen 2 der Bundeswehr anzuschauen, der uns bei der Fortbildung ebenfalls unterstützt hat.
Nachdem das komplette Material wieder in den Einsatzfahrzeugen verstaut wurde und unser Übungsobjekt in Einzelteilen vor uns lag, nahmen wir ein gemeinsames Mittagessen zu uns. Gemeindewehrführer Helge Petersen bedankte sich bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Böklund mit einem kleinen Präsent und man ging zum gemütlichen Teil an diesem Samstag über.

HFF ***
Katja Petersen Schriftführerin


 

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Das Königspaar Anne Roder und Bernd Detlefsen (Mitte, mit Kette) mit den Honoratioren des Vereins

Viele neue Mitglieder zum Schützenfest

65 Teilnehmer kämpften im Schützenverein von 1957 um die Königswürde. Nach jeweils knapp 400 Schuss stand das Regentenpaar gegen halb zwei am letzten Samstag fest: 

Anne Roder „die Neue“ und Bernd Detlefsen „der Treue“.

Mit ihnen wetteiferten beim Vogelschießen gleich elf neue Mitglieder. So viel Zulauf auf einmal hatte Vorsitzender Holger Behmer in seiner Amtszeit noch nicht erlebt. Damit sei das Vereinsgeschehen ordentlich belebt worden, freute er sich.
Als Preisträger nach dem Königspaar zeichnete er in dieser Reihenfolge aus: 

1.     Ronja Rausch & Detlef Hansen
2.     Katarina Meßtorff & Sven Ivers
3.     Katja Petersen & Hans-Wilhelm Clasen
4.     Alex Ivers & Thomas Christensen
5.     Andrea Wiebers & Holger Behmer

Trostpreise: bekamen Karin Detlefsen & Heinz Schulze weil sie nach dem jeweiligen Königsschuss dran gewesen wären.

In guter Stimmung wurde bis zum Morgengrauen getanzt. Als nächsten Termin gab der Vorsitzende das interne Pokalschießen am 7. September bekannt. Außerdem ändert sich im nächsten Jahr etwas: Der traditionelle Termin fürs Schützenfest kann nicht gehalten werden. Es wird dann bereits am 25. Mai gefeiert.

                                                                                                                                                     stz



 

 


Ein Thingbaum schmückt den Dorfmittelpunkt.

 


(v.re.) Bürgermeister Edgar Petersen mit dem Arbeitskreis, der den Steinplatz geplant hat:
Volker Marxsen, Otto Ohlsen, Angelika Polzien und Horst Marxsen

Thingplatz

Auf dem freien Platz an der Kreuzung bei der Au in Ortsmitte - als „Thingplatz“ bekannt - trafen sich die Einwohner bisher einmal im Jahr zur Weihnachtsbaumaktion. Künftig dürfte er sich zum echten Dorfmittelpunkt entwickeln; denn er wurde am 12. Mai zum Abschluss von Verschönerungsarbeiten feierlich eingeweiht. Im Mittelpunkt der neu angesäten Fläche steht seitdem ein „Thing-Baum“, der unter dem Wappen der Gemeinde die hier aktiven Vereine und Institutionen mit bunten Schildern präsentiert:  Freiwillige Feuerwehr, Sportschützen im VfL Eiche, Schützenverein, Kinderfest, Pétanque Club, Schlepper-Freunde, gemischter Chor, DRK und Angelsportgemeinschaft - sie alle waren mit Verantwortlichen und weiteren Mitgliedern vertreten, als Bürgermeister Edgar Petersen den vier Sponsorenfirmen dankte und auf die mittelalterliche Bedeutung Idstedts hinwies: Im zentral gelegenen Ort des gleichnamigen Syssels, der als südlichster in Dänemark schon die Grenzen des heutigen Kreisgebietes vorwegnahm, wurde der Thing abgehalten - damals Schlichtung oder Verurteilung bei Streitigkeiten und Straftaten. „Und so werden wir auf diesem Platz noch so manches Mal Gericht halten“, kündigte der Bürgermeister an. Edgar Petersen wird dann allerdings nicht mehr im Amt sein; nach 20 Jahren als Bürgermeister tritt er aus der Kommunalpolitik ab. Aus diesem Anlass hat er sechs Eiben gestiftet, die am Westende des Platzes einen Steinring umrunden; mittig thront ein 6t-Findling. So soll es nach der Überlieferung auch im Mittelalter ausgesehen haben. Eiben waren Freya gewidmet, der Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit; sie gaben der Ortschaft den Namen Iistathe=Eibenstätte. Weitere Treffen an diesem historischen Ort sind programmiert: In jedem Herbst wird der Thingbaum heruntergenommen und im Wonnemonat Mai wieder aufgestellt. Legt man das Interesse der Einwohner an der Einweihung zugrunde, ist damit eine weitere Tradition zur Zusammenkunft mit Gegrilltem und Getränken begründet.

st.


 

Ein Riesenerfolg für die Kandidaten der neu gegründeten Fraktion der

"Freien Wähler Idstedt`s".


Abgegebene Gesamtstimmen 2167

 

davon     "Freie Wähler"                      1482 Stimmen = 68,39 %

 

                 SPD                                        685 Stimmen = 31,61 %

 

Sitzverteilung nach Verhältniswahl:   8 Freie Wähler und 3 SPD

 

Direktwahl                                               6 Freie Wähler

 

Listenvertreter                                        3 SPD + 2 Freie Wähler

 

Herzlichen Glückwunsch

 

 

 


 


 

Peter Koll (Mitte) erhielt für seine 100. Blutspende Präsente von Jan Weck und Waltraut Clasen.

 

 

Peter Koll hat 50 Liter Blut gespendet

 

Beim jüngsten Blutspendetermin in der Gaststätte „Zur alten Schule“ ließ sich Peter Koll aus Stolkerfeld zum 100. Mal einen halben Liter seines Lebenssaftes abzapfen. Dafür erhielt er vom Referenten für Öffentlichkeitsarbeit des DRK-Blutspendedienstes, Jan Weck, eine Geschenkbox und von Idstedts DRK-Vorsitzenden Waltraut Clasen einen Tankgutschein. Zu einem späteren Termin werden Peter Koll in festlichem Rahmen noch Urkunde und Ehrennadel überreicht.

Jan Weck lobte das uneigennützige Engagement des Jubiläumsspenders für die Gesundheit seiner Mitmenschen. Angefangen hat die 100er-Serie noch im Aufbauzug Böklund, also vor 1974, als Peter Koll nur mal seine Blutgruppe wissen wollte. Weil er es wichtig fand zu helfen, ist er dabei geblieben und hat mit den Jahren seinen Einsatz gesteigert. Heute, da der Landwirt nicht mehr jeden Tag im Stall arbeiten muss, nimmt er sich viermal im Jahr Zeit für die Blutspende.

„Es ist doch toll, dass man nach jeder dritten Spende nebenbei seine Blutwerte erfährt. Das dient auch der eigenen Gesundheit“, schwärmt Peter Koll. Ein paar Jahre kann er das noch machen; denn bis zum 73. Lebensjahr ist es möglich zu spenden. Als Erstspender darf man allerdings nicht älter als 65 sein.

Männer dürfen sechsmal im Jahr zum Aderlass und Frauen viermal; einzuhalten ist dabei ein Abstand von mindestens acht Wochen. Zurzeit würden dringend benötigt die Blutgruppen A negativ, B negativ und 0 negativ, teilt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost mit, der noch  bis Ende März unter allen Spendern eine Kanaren-Kreuzfahrt im November verlost.

Zum Termin beim DRK-Ortsverein Idstedt waren 66 Spender erschienen. Ein besonderes Lob von der Vorsitzenden Waltraut Clasen verdiente sich die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde: Sie hatte es in ihren Dienstplan aufgenommen und war mit 21 Kameraden angetreten.

                                                                                                                                        stz 

 

 

 

von hinten links, Andreas Weckesser, Bernd Detlefsen, Erhard Heuseler, Sven Ivers, Dieter Krönert, Mitte: Michael Scurla, Dennis Ochss, Malte Ohm, Jens Fischer Vorne: Holger Behmer, Wehrführer Helge Petersen, Karl-Friedrich Schmidt.

 

Jahreshauptversammlung Feuerwehr Idstedt 09.02.2018

Der Gemeindewehrführer Helge Petersen berichtete in seinem Jahresrückblick 2017 über 27 Einsätze der Idstedter Feuerwehr. Darüber hinaus wurden zahlreiche Tagesfortbildungen über Erste Hilfe, Maschinistenausbildung und Digitalschulung durchgeführt. Weiter fanden Übungsdienste der Jugendfeuerwehr Böklund mit Unterstützung der Feuerwehr Idstedt am Standort Idstedt statt, sowie der Kreisfeuerwehrmarsch in Erfde. Herausragend war der Gewinn des Henry Dunant Pokals durch unsere Feuerwehr, vertreten durch Jürgen Vogt und Dennis Ochss.

Folgende Veranstaltungen fanden unter tatkräftiger Mithilfe der Idstedter Feuerwehr statt:
24.06.2017 Kinderfest, 26.08.2017 Sommerfest Feuerwehr, 23.09.2017 Laternelaufen des Kindergartens, Bewegungsfahrten der Gruppen, Blutspendeaktion DRK unter zahlreicher Beteiligung von Feuerwehrkameraden, das jährliche Feuerwehrfest im November, Beteiligung am Volkstrauertag durch 16 Kameraden, Unterstützung beim Tannenbaumaufstellen auf dem Dorfplatz, Unterstützung Tannenbaumverkauf am Gerätehaus. Zahlreiche hier nicht einzeln erwähnte kurzfristige Einsätze ohne Alarmierung durch die Leitstelle kamen noch dazu.
Als neue Mitglieder wurden die Anwärter: Andreas Weckesser, Johann Brodersen und Daniel Lorenz in die Feuerwehr aufgenommen. Dazu kommen noch Mark John und Tim Friedrichsen als fertig ausgebildete Feuerwehrleute und Atemschutzgeräteträger. Nach Ausscheiden des alten Kassenwartes im Juni 2017 wurde Erhard Heuseler zum neuen Kassenwart gewählt.
Die zahlreichen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft zeugen von einem hohen Stellenwert, den die Feuerwehr in der Gemeinde hat.
10 Jahre Mitgliedschaft FM Nicolai Vogt, 20 Jahre Mitgliedschaft HFM(3 Sterne) Malte Ohm, 50 Jahre Mitgliedschaft LM Karl Friedrich Schmidt, 50 Jahre Mitgliedschaft OBM Volker Vahlendick, 50 Jahre Mitgliedschaft  LM Bernd Detlefsen und 60 Jahre Mitgliedschaft BM Dieter Kröhnert.
Nach den Ehrungen konnte der Wehrführer Helge Petersen Dennis Ochss und Sven Sievers vom OFM zum HFM(2 Sterne), sowie Jens Fischer und Erhard Heuseler vom FM zum OFM befördern.
Im Anschluss dankte der Wehrführer Helge Petersen dem Kameraden Holger Behmer für sein außerordentliches Engagement und seinen beispiellosen Einsatz als aktiver Feuerwehrmann und überstellte ihn auf eigenen Wunsch und mit sofortiger Wirkung in die Ehrenabteilung. Sandy Kania muss aufgrund eines Umzuges die Feuerwehr verlassen. Der Wehrführer bedankt sich bei ihr für die gute Zusammenarbeit.
In seinen Grußworten dankte Bürgermeister Edgar Petersen im Namen der Gemeinde für den großartigen Einsatz der Feuerwehr im abgelaufenen Jahr. Er hob die hohe Einsatzbereitschaft und die gute Motivation der gesamten Wehr hervor und lobte besonders den Einsatz zum Schutz der Häuser in den überschwemmten Bereichen der Gemeinde. Zum Schluss gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass  die zukünftige Gemeindevertretung die Feuerwehr weiterhin angemessen unterstützen wird.
Unter Punkt Verschiedenes wies der Wehrführer darauf hin, dass zukünftig kleine Alarme nur noch digital durch die Leitstelle ausgelöst werden. Eine Sirenenalarmierung findet dann nicht mehr statt.
Zum Schluss bedankt sich der Gemeindewehrführer Helge Petersen für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und die außerordentliche Motivation der gesamten Wehr im abgelaufenem Jahr. Bei jedem Einsatz und jeder notwendigen Arbeitsleistung fanden sich immer genügend freiwillige Kameraden.

 

 

 

 

„Weiter so!“-Idstedt Gemischter Chor
Vorstand konstant und 2 neue Mitglieder!

Einstimmig wurden die Amtsinhaber wiedergewählt, weil deren Arbeit erfolgreich war. Hans-Wilhelm Clasen als 1. Vorsitzender konnte eine zufriedenstellende Bilanz für 2017 ziehen: 39 Übungsabende und 14 Auftritte. Teilnahme am gemeinsamen 40jährigen Chorfreundschafts-Jubiläum mit dem Schwiegershäuser Chor in Schwiegershausen am Harz, an dem 27 Personen aus dem Chor und Idstedt teilnahmen. Selbst der Idstedter Bürgermeister war zu diesem seltenen Fest mit angereist. In der Jahreshauptversammlung am 15.2.2018 wurden die Termine für 2018 festgelegt, darunter für das 50. Chorjubiläum, das zusammen mit dem Dorffest am 24. bis 26.8. unter der Teilnahme von den Schwiegershäusern gefeiert werden soll.
Idstedts Bürgermeister Edgar Petersen lobte den Chor als wichtigsten Kulturträger im Dorf. Er wünschte sich auch für die Zukunft nach der Kommunalwahl ein positives Verhältnis zwischen den Vereinen und der Gemeindevertretung.

 

 

 




Jürgen Vogt, Dennis Ochss, Monika Behmer, Roland Oszfolk, Holger Behmer, Edgar Petersen, Carola Flor, Manfred Griese (v.li.)



Vereine hatten das Wort

Die Beratungs- und Beschlusspunkte waren in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung schnell abgehakt: Gegen zwei Nein-Stimmen wurde die Elternbeteiligung an der Kindertagesstätte in Böklund moderat angehoben, „weil sie mit 22% sowieso deutlich unter dem landesweit üblichen Satz liegt“, wie Jürgen Paulsen ausführte. Nach zwei stundenlangen Pumpeinsätzen der Feuerwehr müsse dringend etwas geschehen, damit das Oberflächenwasser im Bereich Röhmker Weg/Munkweg ablaufen könne. Vor der neuen Bebauung hätten die Wiesen dort tiefer gelegen. Inzwischen sei großflächig höher gelegt und gepflastert worden, so dass das Wasser stehen bleibe. Weil auch andernorts schwere Fahrzeuge auf Gräben drücken würden, in denen nichts mehr abfließe, „rennt das Wasser uns überall um“, seufzte Bürgermeister Edgar Petersen. Dann aber richteten Vertreter aller Vereine das Wort an die Kommunalpolitiker und zeigten die große Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens im Dorf: Freiwillige Feuerwehr, Angelsportgemeinschaft, Pétanqueclub, DRK, gemischter Chor, Kinderfest-Team, Nikolaus-Club, Sportschützensparte und Schützenverein; auch die Arbeit von Kirchengemeinde und dänischem Kindergarten wurde vorgestellt. Die Feuerwehr hat sich auf 42 Aktive vergrößert sowie in Eigenleistung den Schulungsraum modernisiert und eine eigene Atemschutzwerkstatt eingerichtet. Die 170 Angler umfassende ASG beeindruckt mit sehr guter Jugendarbeit. Der IPC ist mit 82 Mitgliedern der größte Pétanqueclub in Norddeutschland und mit drei Mannschaften in der ganzen Bundesrepublik aktiv. Im DRK-Ortsverband sind die Mitgliederzahlen indes auf nunmehr 69 gesunken. „Leider sind keine jungen Leute für unsere Arbeit zu begeistern“, wünschte sich Vorsitzende Waltraut Clasen mehr Zuspruch. Auch der Nikolaus-Club braucht neue Organisatoren, allerdings nur Eltern kleiner Kinder. Als Verein mit der häufigsten Nutzung der gemeindeeigenen Gaststätte und als größter Kulturträger im Ort präsentierte sich der Chor. Hunderte Mannschaften hatten die zum 440 Mitglieder starken VfL Eiche gehörenden Sportschützen letztes Jahr auf ihren landesweit anerkannt spitzenmäßigen Ständen zu Gast, und der 60 Mitglieder umfassende Schützenverein von 1957 hat als sein Hauptziel die Förderung der Dorfgemeinschaft. Der bis 2020 ausgebuchte Kindergarten pflegt gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, und das Elternteam fürs Kinderfest hat die Planung für den 16. Juni schon im Griff. Pastor Marcus Book möchte in diesem Jahr mit der Kommunalgemeinde den Pachtvertrag um das Schützenheim verlängern und die Friedhofssatzung überarbeiten.

                                                                                                                    stz.
 

„So sehen Ehrenamtler aus“

Anlässlich einer Sitzung der Gemeindevertretung zeichnete Bürgermeister Edgar Petersen einige Bürgerinnen und Bürger aus, die sich in besonderer Weise für die Gemeinde hervorgetan haben: Den Ehrenteller von Idstedt bekam zunächst Holger Behmer. Er ist Vorsitzender des Schützenvereins von 1957, bei den Sportschützen für die digitale Technik verantwortlich, Feuerwehrmann (dabei viele Jahre Gerätewart), Chorsänger, Mitglied bei den Anglern - vor allem aber seit Gründung des Amtes Südangeln vor elf Jahren örtlicher Redakteur für die Rundschau (ab Juni sucht die Gemeinde für ihn einen Nachfolger) und Leiter des Kulturkreises. Das war seine aufwändigste Arbeit in den vergangenen 18 Jahren. Jeden Monat alle Haushalte schriftlich über alles Gewesene und Anstehende zu informieren, brauche Hilfe vom Recherchieren über Schreiben und Falten bis zum Verteilen. Diese habe Holger Behmer bekommen von seiner Frau Monika sowie von Carola Flor. Der Einsatz dieser drei sei gar nicht hoch genug zu bewerten. Doch damit ist bald Schluss. „Einige Gemeindevertreter haben gesagt, wir würden keinen Kulturkreis neben unserem Kulturausschuss brauchen. Das ist sehr schade“, bedauerte Bürgermeister Petersen die baldige Einstellung dieser Arbeit. Den gemeindlichen Ehrenteller hatte er auch für Manfred Griese mitgebracht. „Ganz viel bei den Sportschützen und in der Gemeinde trägt deine Handschrift. Du drückst dich vor keiner Arbeit“, lobte er ihn. Roland Oszfolk erhielt ein „Flachgeschenk“ vom Bürgermeister. Er schaffte im vergangenen Jahr als erster Sportschütze im Kreisgebiet den Titel eines Deutschen Vizemeisters in der Disziplin Luftgewehr. Seine Teilnahme an der Meisterschaft in Dortmund hatte er auf eigene Kosten finanziert und so den Namen Idstedt bundesweit bekannt gemacht. Kreisweit wird Idstedt dank seiner Freiwilligen Feuerwehr im kommenden Oktober im Mittelpunkt stehen: Jürgen Vogt und Dennis Ochss haben die letztjährige Ausbildungsfahrt der Katastrophenschutzeinheiten um den Henri-Dunant-Pokal gewonnen. Feuerwehr und Gemeinde rüsten sich nun dafür, am 20.10. für möglichst viele Teams aus dem ganzen Kreis gute Gastgeber zu sein. „Seht euch diese Leute an“, rief Bürgermeister Edgar Petersen den zahlreichen Gästen zu. „So sehen Ehrenamtler aus.“

                                                                                                                                     stz  

 

 

 

 

Kinder schmückten den Weihnachtsbaum auf dem Thingplatz.

 

 

Dorftreff auf dem Thingplatz

Rechtzeitig zum ersten Advent erstrahlte der Thingplatz in weihnachtlichem Glanz. Zahlreiche Einwohner nutzten Freitagabend die Aktion des Kulturkreises zur Pflege der Dorfgemeinschaft mit Grillwurst von der Feuerwehr und Heißgetränken vom Chor. Zuvor hatten Kinder den gemeindlichen Baum mit Gebasteltem geschmückt. Sie hatten sich in den Kindergärten Idstedt und Böklund auf diesen Abend vorbereitet. Dorthin fließt auch der Erlös von den Verkaufsständen. Räumlich war diese Aktion etwas beengt, weil die im Volksmund als „Thingplatz“ bekannte Freifläche an der Brücke zurzeit aufgewertet wird zum Dorfmittelpunkt. Dann trifft man sich vielleicht künftig dort nicht nur am ersten Advent-Wochenende.

 

                                                                                                                                      stz  

 

 

Roland Oszfolk (Mitte) nahm die Glückwünsche vom VfL Eiche und seiner Sportschützensparte entgegen.

Roland Oszfolk: Deutscher Vizemeister

Der VfL Eiche Idstedt/Neuberend stellt erstmals einen Deutschen Vizemeister: Roland Oszfolk aus der Sportschützensparte schaffte diesen Titel unter 549 Teilnehmern seiner Altersklasse „Senioren A männl.“ mit dem Luftgewehr bei der Deutschen Meisterschaft in Dortmund. Bei 30 Schuss auf Zehnerscheiben in elektronischer Zehntelwertung erzielte er 316,5 Ringe und qualifizierte sich damit als Achter und Letzter für die Finalrunde. Dort steigerte er sich noch einmal, schoss eine saubere Zehn nach der anderen und blieb am Ende als Zweiter nur 0,9 Ringe hinter dem Deutschen Meister aus Bayern.Anlässlich des letzten Übungsabends war nahezu die komplette Sparte zum Gratulieren angetreten; auch der Vorstand des VfL Eiche würdigte die Leistung des 63-Jährigen, der vor acht Jahren von Fahrdorf zu den Sportschützen nach Idstedt gewechselt ist. Überhaupt hat Roland Oszfolk erst vor 17 Jahren  mit dem Schießsport angefangen; aber „als Soldat hatte ich im sicheren Umgang mit Waffen nie ein Problem. Und jetzt will ich`s wissen: Eine Steigerung ist ja noch möglich“, gab sich Roland Oszfolk bei der Siegesfeier optimistisch.

                                                                                                                              stz

 

 

 

40. Chorfreundschafts-Jubiläum


Ein Wochenende Sommer und Sonne genossen 27 Sangesfreunde beim Besuch im Südharz. Der Gott der Musik und des Gesangs Apollo schüttete sein ganzes Wohlwollen über die 13 Sängerinnen und Sänger des Idstedter Gemischten Chores und 14 Begleitern aus. Mit 2 Kleinbussen und 4 PKW machten wir uns auf den Weg nach Schwiegershausen. Das schöne Wetter begünstigte das selbst gemachte Frühstück auf der Raststätte Brunautal.
Als wir zu später Mittagsstunde am Haus der Vorsitzenden des Gemischten Chores Schwiegershausen ankamen, wurden wir von allen Gastgebern herzlich empfangen. Nach dem Aufsuchen der Quartiere trafen wir uns im Stammlokal der Schwiegershausener Chores zur Kaffeetafel. Bei dem Angebot von 12 Torten und Plattenkuchen hörten wir die Grußworte der Vereinsvorsitzenden, einen Liedvortrag und erlebten die Übergabe eines riesigen Geschenkkorbs mit dem Jubiläumsschild. Der Abend war den Gästen und Gastgebern vorbehalten. Wir trafen uns in kleiner Gruppe zum Abendessen und zum Austausch von Erinnerungen an 40 Jahre Chorfreundschaft.
Der zweite Tag begann mit einer Wanderung über etwa 5 km. Höchster Punkt bei etwa 300 m NN mit Blick bis nach Osterrode. Dann trotz drohender Regenwolken trocken bis zum nächsten Veranstaltungsort: dem Vereinsheim der Motorradfreunde. Hier hatten sich die Honoratioren und die Vereine Schwiegershausens versammelt.
Der Ortsbürgermeister von Schwiegershausen hielt seine Festansprache nach einem Liedvortrag des Gemischten Chores Schwiegershausen, würdigte dabei die kulturelle Arbeit der Dorfchöre und der überregionalen Chorfreundschaft. Er überreichte seinem Idstedter Amtskollegen eine Dachpfanne vom Osteroder Rathaus - „die dort sowieso keiner sieht" - und eine Flasche Wein für die Erholung eines Bürgermeisters vom schweren Amt. Helga Zellmann erhielt als Vorsitzende des Chores ein „ Flachgeschenk".
Auch der Idstedter Chor trug ein Lied vor; von den Menschen, die ihr Idstedt lieben. Edgar Petersen unterstrich den bedeutenden Anlass mit dem Hinweis, dass außer ihm als Bürgermeister auch noch sein Stellvertreter Horst Marxsen, der Finanzausschussvorsitzende Heinz Schulze und der Kulturkreisvorsitzende Holger Behmer mit von der Partie waren. Wieder wurde die Bedeutung der Chöre in der Kulturwelt der Dörfer gewürdigt. Vor allem aber fand die 4 Jahrzehnte lange Chorfreundschaft zwischen Schwiegershausen und Idstedt Erwähnung. Edgar Petersen hatte gerahmte Bilder der Chöre mitgebracht: eins mit beiden Chören für den Idstedter Chor, als sie die Kaiserpfalz in Goslar besucht hatten. Das andere zeigte den Idstedter Chor vor ihrer Gaststätte und ging an den Schwiegershäuser Chor. Beide Chöre erhielten dazu Ehrenurkunden zu dem seltenen Jubiläum.
Nach drei gemeinsamen Liedern beider Chöre, die bei der guten Besetzung besonders gut gelangen, wurde Grillwurst und -fleisch mit über 10 selbst gemachten Salaten angeboten. Die Getränke, die vom Schwiegershäuser Chor bereitgehalten wurden, fanden reichlich Absatz. Als besonderes Geschenk spielte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Schwiegershausen. Die Idstedter hatten die Musik in sehr guter Erinnerung, als die Kapelle 1996 zur 800Jahr-Feier nach Idstedt gekommen war, um unser Fest zu bereichern. Dementsprechend war auch die Begeisterung bei den Musikvorträgen.
Der Abend war geprägt vom Austausch der Erinnerungen an viele schöne gemeinsame Stunden und so wurde es spät.
Doch der traditionelle Abschieds-Frühstücksbrunch begann ja erst um 10.30 Uhr am Sonntag. Da war wieder nichts zu wünschen übrig: Gott in Frankreich hatte es bestimmt nicht besser, so hatte sich die Wirtin Karola Berger ins Zeug gelegt. Ein Abschiedslied des Gemischten Chores Schwiegershausen, Dankesworte des Idstedter Vorsitzenden und natürlich die Einladung fürs nächste Jahr; dann feiert der Idstedter Gemischte Chor sein 50. Jubiläum, hoffentlich zusammen mit dem Freundschaftschor!


Schriftführer Heinz Schulze

 

 

 

 

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