40. Chorfreundschafts-Jubiläum


Ein Wochenende Sommer und Sonne genossen 27 Sangesfreunde beim Besuch im Südharz. Der Gott der Musik und des Gesangs Apollo schüttete sein ganzes Wohlwollen über die 13 Sängerinnen und Sänger des Idstedter Gemischten Chores und 14 Begleitern aus. Mit 2 Kleinbussen und 4 PKW machten wir uns auf den Weg nach Schwiegershausen. Das schöne Wetter begünstigte das selbst gemachte Frühstück auf der Raststätte Brunautal.
Als wir zu später Mittagsstunde am Haus der Vorsitzenden des Gemischten Chores Schwiegershausen ankamen, wurden wir von allen Gastgebern herzlich empfangen. Nach dem Aufsuchen der Quartiere trafen wir uns im Stammlokal der Schwiegershausener Chores zur Kaffeetafel. Bei dem Angebot von 12 Torten und Plattenkuchen hörten wir die Grußworte der Vereinsvorsitzenden, einen Liedvortrag und erlebten die Übergabe eines riesigen Geschenkkorbs mit dem Jubiläumsschild. Der Abend war den Gästen und Gastgebern vorbehalten. Wir trafen uns in kleiner Gruppe zum Abendessen und zum Austausch von Erinnerungen an 40 Jahre Chorfreundschaft.
Der zweite Tag begann mit einer Wanderung über etwa 5 km. Höchster Punkt bei etwa 300 m NN mit Blick bis nach Osterrode. Dann trotz drohender Regenwolken trocken bis zum nächsten Veranstaltungsort: dem Vereinsheim der Motorradfreunde. Hier hatten sich die Honoratioren und die Vereine Schwiegershausens versammelt.
Der Ortsbürgermeister von Schwiegershausen hielt seine Festansprache nach einem Liedvortrag des Gemischten Chores Schwiegershausen, würdigte dabei die kulturelle Arbeit der Dorfchöre und der überregionalen Chorfreundschaft. Er überreichte seinem Idstedter Amtskollegen eine Dachpfanne vom Osteroder Rathaus - „die dort sowieso keiner sieht" - und eine Flasche Wein für die Erholung eines Bürgermeisters vom schweren Amt. Helga Zellmann erhielt als Vorsitzende des Chores ein „ Flachgeschenk".
Auch der Idstedter Chor trug ein Lied vor; von den Menschen, die ihr Idstedt lieben. Edgar Petersen unterstrich den bedeutenden Anlass mit dem Hinweis, dass außer ihm als Bürgermeister auch noch sein Stellvertreter Horst Marxsen, der Finanzausschussvorsitzende Heinz Schulze und der Kulturkreisvorsitzende Holger Behmer mit von der Partie waren. Wieder wurde die Bedeutung der Chöre in der Kulturwelt der Dörfer gewürdigt. Vor allem aber fand die 4 Jahrzehnte lange Chorfreundschaft zwischen Schwiegershausen und Idstedt Erwähnung. Edgar Petersen hatte gerahmte Bilder der Chöre mitgebracht: eins mit beiden Chören für den Idstedter Chor, als sie die Kaiserpfalz in Goslar besucht hatten. Das andere zeigte den Idstedter Chor vor ihrer Gaststätte und ging an den Schwiegershäuser Chor. Beide Chöre erhielten dazu Ehrenurkunden zu dem seltenen Jubiläum.
Nach drei gemeinsamen Liedern beider Chöre, die bei der guten Besetzung besonders gut gelangen, wurde Grillwurst und -fleisch mit über 10 selbst gemachten Salaten angeboten. Die Getränke, die vom Schwiegershäuser Chor bereitgehalten wurden, fanden reichlich Absatz. Als besonderes Geschenk spielte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Schwiegershausen. Die Idstedter hatten die Musik in sehr guter Erinnerung, als die Kapelle 1996 zur 800Jahr-Feier nach Idstedt gekommen war, um unser Fest zu bereichern. Dementsprechend war auch die Begeisterung bei den Musikvorträgen.
Der Abend war geprägt vom Austausch der Erinnerungen an viele schöne gemeinsame Stunden und so wurde es spät.
Doch der traditionelle Abschieds-Frühstücksbrunch begann ja erst um 10.30 Uhr am Sonntag. Da war wieder nichts zu wünschen übrig: Gott in Frankreich hatte es bestimmt nicht besser, so hatte sich die Wirtin Karola Berger ins Zeug gelegt. Ein Abschiedslied des Gemischten Chores Schwiegershausen, Dankesworte des Idstedter Vorsitzenden und natürlich die Einladung fürs nächste Jahr; dann feiert der Idstedter Gemischte Chor sein 50. Jubiläum, hoffentlich zusammen mit dem Freundschaftschor!


Schriftführer Heinz Schulze

 

 

 

 

 

 

Es gibt immer ein erstes Mal…        

 

Unser erstes Mal Straßenflohmarkt am 15. Juli war ein voller Erfolg, auch wenn nicht jede/r Verkäufer/in zufrieden war. Und nicht jede/r Käufer/in mit dem fehlenden Kuchenverkauf. Dies war nicht etwa aus mangelndem Einsatz der Veranstalter, sondern wegen der Bürokratie leider nicht möglich. Nichtsdestotrotz war es eine tolle Veranstaltung, die einem Dorffest sehr nahe kam. Da sah man Bürger/innen an verschiedenen Ständen einen Plausch halten und auch die Käufer/innen waren sehr angetan. Idstedt hat sich gut präsentiert und manch einer hat festgestellt, wie groß Idstedt eigentlich ist, obwohl ja nur ein Teil des Dorfes als Verkaufsfläche ausgewiesen war. Dank der Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr konnte man sich auf dem Thingplatz mit Wurst und Getränken stärken. Dafür nochmals vielen Dank. Das gute Wetter hat seinen Teil dazu beigetragen, dass unser erstes Mal nach einer Wiederholung schreit.

Beate Mittelstädt

 


(v.li.) 2.Vorsitzender Herbert Schmidt, Kapitänin Katja Petersen, Fahnenträger Detlef Hansen, Königin Monika Visser, König Holger Behmer und Kapitän Hermann Petersen

Neues Idstedter Königspaar:
Monika „die Verteidigerin" und Holger „der Rastlose"

Die alte Königin ist auch die neue: Bei den Frauen hat es letzten Samstag keinen Wechsel in der Königswürde geben. Monika Visser gab in einem zügigen Wettkampf wie im Vorjahr nach 244 Schuss schon um 11:55 Uhr den letzten Schuss ab. Bei den Männern holte sich nach langem Üben und versuchen der Vorsitzender Holger Behmer die Königswürde um 13:25 Uhr nach 471 Schuss.
Dabei hat er vorher sogar zweimal für den entscheidenden Schuss „geübt", denn nicht nur den Rumpf, sondern auch den Schwanz und den Kopf holte er sich.
So konnte, ca. 1,5 Stunden nachdem die Damen fertig waren, das neue Idstedter Königspaar

Monika „die Verteidigerin" und Holger „der Rastlose" ausgerufen.

Ihnen zur Seite steht ein Hofstaat, der bei den Männern erst durch viel Nachrücker zustande kam;
(1. Platz Kopf) Waltraut Clasen/Willi Koitzsch; (2. Schwanz) Marion Hellmann/Sven Ivers; (3. rechter Flügel) Nicole Dittmann/Manfred Griese; (4. linker Flügel) Birgit Horns/Horst Marxsen; (5. Zitrone) Linde Schmidt/Julius Schackert; (Trostpreis mit dem Schuss nach der Majestät) Ina Marxsen/Edgar Petersen.

Nach zwei kuriosen Wettkämpfen, bei den Frauen (27 Schützinnen) fielen die Preise so schnell, das die Männer (25 Schützen) gar nicht hinterherkamen und bei den Männern holte sich allein Holger Behmer 3 von 6 Preisen, inkl. der Königswürde danach feierten die Schützenschwestern und Schützenbrüder am Abend ein ausgelassenes Fest, zudem anlässlich des 60-jährigen Bestehens auch Gäste von umliegenden Schützengilden und Idstedter Vereinen gekommen waren. Ebenfalls konnte der Vorsitzende Luzi Behmer, Karl Heinz Ohlsen und Harry Koch als Gründungsmitglieder zum 60-jährigen Bestehen ehren. Als besonders Highlight hat der Vorstand eine Tombola organisiert, die von vielen Sponsoren aus der Umgebung mit reichlich Preisen unterstützt wurde, wofür der Vorstand seinen besonderen Dank ausgesprochen hat.

 

 

           Gemeinde Idstedt                                                                                                    Juni 2017


An die Bürgerinnen und Bürger von Idstedt:
Die Gemeinde Idstedt sucht für sofort jemanden zur Pflege der Internetseite

idstedt.de

Eine Aufwandsentschädigung kann gezahlt werden.

                 Interessenten melden sich bitte beim Bürgermeister Edgar Petersen, Tel. 181158
           oder Beim Vorsitzenden für den Finanz- und Wirtschaftsausschuss Heinz Schulze Tel. 594

           Bürgermeister Edgar Petersen                                     Ausschussvorsitzender Heinz Schulze

 

 

 

 

 

Liebe Idstedter Bürgerinnen und Bürger!


Es ist beabsichtigt, den Idstedter Dorfplatz (Thingplatz), gelegen an der Bachbrücke / Ecke Dorfstraße und Pfuhlwattweg, als Thingplatz ansprechender zu gestalten. Als Thing bezeichnete man frühe Formen von Volks- und Gerichtsversammlungen unter freiem Himmel.
Alle Idstedter Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Ideen zu entwickeln und in Form von aktiver Mitarbeit oder Förderung an diesem Projekt mitzuarbeiten.
Der Idstedter Thingplatz hat eine lange Geschichte. Bereits in dänischer Zeit um 1200 n. Chr. war Idstedt Namensgeber und Thingplatz für den Idstedt Syssel (Istathe Sysael) in Waldemar II. Reich.
Zum Idstedt Syssel gehörte fast der gesamte Landesteil Südschleswig mit den Städten Flensburg, Schleswig, Husum und den Nordfriesischen Inseln.
Maßgabe für die Gestaltung ist aber auch, dass der Thingplatz für andere Zwecke nutzbar bleibt, wie beispielweise Tannenbaum aufstellen mit Grill, Lagerfeuer und Punschzelt.

Ansprechpartner für das Projekt ist der Vorsitzende des Bau- und Umweltausschusses Volker Marxsen.

Auf eine rege Beteiligung freut sich Ihre Gemeindevertretung.

 


 

Gemeindevertreter taten sich schwer mit Beschlüssen

Am Montagabend entschied die Gemeindevertretung, die Fenster an der Ostseite der Gastwirtschaft erneuern zu lassen, für die Verkleidung der Westseite 7000 Euro in den nächsten Haushalt einzustellen und den Winterdienst bei Albert Erichsen zu belassen. Das war es dann aber auch schon mit der Einmütigkeit.
Fast alle Vertreter lehnten eine Bezuschussung von Betreuungsmaßnahmen im dänischen Kinderhort ab, und auch eine öffentliche W-LAN-Verfügbarkeit in der gemeindeeigenen Gaststätte kam nach langer Diskussion und vorheriger Ausschussberatung wegen Stimmengleichheit nicht zustande.
Mit großer Mehrheit hielt man eine Reinigung der Photovoltaikanlagen auf Feuerwehrhaus und Gastwirtschaft nicht für erforderlich, obwohl Bürgermeister Edgar Petersen von bis zu 15% weniger Stromertrag berichtet hatte.
Ohne Gegenstimme und Enthaltung kam es erst im zweiten Anlauf zur Erklärung nach dem Umsatzsteuergesetz, dass sich bis Ende 2020 nichts ändern soll, nachdem ein Vertreter im Berg der Papiere das richtige doch noch gefunden und sich unentschieden hatte.
Zwei Gegenstimmen gab es indes gegen die Umwidmung der Kameradschaftskasse der Feuerwehr zum Sondervermögen der Gemeinde. Hierzu erklärte Amtsdirektor Heiko Albert, dass eine Feuerwehr keine eigene Rechtspersönlichkeit darstelle, also auch kein Vermögen verwalten dürfe. Ab dem 8. Januar 2017 sei ihre Kasse formal gemeindliches Sondervermögen; dem könne sich kein Kommunalparlament entziehen.
Selbst der Haushalt des nächsten Jahres wurde nur mit zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung abgesegnet. Das 135 Seiten dicke Pamphlet erläuterte Amtskämmerin Birte Nörenberg. Sie hatte im Ergebnisplan einen Fehlbetrag von 155.200 Euro berechnet. „Im doppisch geführten Haushalt fehlt uns plötzlich das Geld der Abschreibungen", begründete Bürgermeister Edgar Petersen das schlechter gewordene Zahlenwerk. Diese umfassten immerhin 142.600 Euro; nachdem man alles Mögliche dagegen gerechnet hatte, blieben gegenüber der früheren kameralistischen Haushaltsführung immer noch 89.900 Euro als zusätzliche Belastung.
Sollte Idstedt deshalb eine Fehlbedarfszuweisung beim Land beantragen, müssten vorher die Hebesätze der Grundsteuern auf 370% und der Gewerbesteuer auf 390% angehoben werden. Das würde den Fehlbetrag um 22000 Euro reduzieren und eine Zuweisung vom Land ermöglichen, schlug die Amtskämmerin vor. Das jedoch war nicht Gegenstand der Tagesordnung.
Es hatte allerdings den Anschein, dass die Gegenstimmen nicht in den Zahlen begründet lagen. Denn zu Beginn der Sitzung hatte die Vertretung lange über sich selbst debattiert, als es um zwei Einwendungen zum letzten Protokoll ging. So war kritisiert worden, dass der Finanzausschuss in seiner Haushaltsberatung gar nicht beschlussfähig gewesen ist. In dem Zusammenhang sprach der Bürgermeister vom „Boykott" einiger Vertreter, die sich zuvor gegen das Amtshaus in Böklund als Sitzungsort ausgesprochen hatten. „Sei vorsichtig mit solcher Unterstellung in der Öffentlichkeit", wies Peter Voß das entschieden zurück.
Außerdem fand er seine Worte zu einem anderen Thema nicht vollständig wiedergegeben. Eine Protokolländerung wurde aber bei fünf Enthaltungen und sonstiger Stimmengleichheit abgelehnt. Zu einem weiteren Punkt hatte Boyke Ringeloth vor einer Beschlussformulierung als wesentlichen Gesprächsinhalt vermisst, dass der Finanzausschuss zuvor zu einer anderen Empfehlung gekommen war. Ein Wortprotokoll mit der Unterscheidung, wessen Äußerung wichtig sei und wessen nicht, werde es ohne Änderung der Geschäftsordnung nicht geben, konterte Amtsdirektor Heiko Albert. „Wird das trotzdem gewünscht, leisten unsere Mitarbeiter das jedenfalls nicht."
Entstanden war das verbale Gerangel durch die Tatsache, dass es für die Ausschuss-Vorsitzenden keine Stellvertreter gibt, ein Amtsinhaber jedoch erkrankt ist. Deshalb hatte die SPD-Fraktion gemäß §4 der Hauptsatzung einen Beschluss über diesbezügliche Wahlen schriftlich beantragt. Dabei war aber versehentlich „stellvertretende Ausschussmitglieder" geschrieben und trotz Nachfrage der Verwaltung für richtig befunden worden. So stand es nun falsch in der Tagesordnung. Peter Voß zog den Antrag daraufhin zurück und wird ihn für die nächste Vertretersitzung mit dem einreichen, was tatsächlich gewählt werden soll.
Auch der Bauausschuss hat dafür schon Themen besprochen, die seinerzeit nicht auf der Tagesordnung standen und deshalb nicht für die Gemeindevertretung am vergangenen Montag verbindlich verhandelt werden konnten. Überhaupt könne ein Ausschuss nicht die Initiative für ein neues Thema ergreifen, stellte der Amtsdirektor klar. „Nur die Gemeindevertretung oder der Bürgermeister kann einen Ausschuss beauftragen, etwas vorzubereiten." Und solche Anträge für Beschlüsse in der Vertretung künftig nur noch schriftlich, beendete der Bürgermeister die Auseinandersetzung um die eigene Geschäftsarbeit.
stz

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