Ein Thingbaum schmückt den Dorfmittelpunkt.

 


(v.re.) Bürgermeister Edgar Petersen mit dem Arbeitskreis, der den Steinplatz geplant hat:
Volker Marxsen, Otto Ohlsen, Angelika Polzien und Horst Marxsen

Thingplatz

Auf dem freien Platz an der Kreuzung bei der Au in Ortsmitte - als „Thingplatz“ bekannt - trafen sich die Einwohner bisher einmal im Jahr zur Weihnachtsbaumaktion. Künftig dürfte er sich zum echten Dorfmittelpunkt entwickeln; denn er wurde am 12. Mai zum Abschluss von Verschönerungsarbeiten feierlich eingeweiht. Im Mittelpunkt der neu angesäten Fläche steht seitdem ein „Thing-Baum“, der unter dem Wappen der Gemeinde die hier aktiven Vereine und Institutionen mit bunten Schildern präsentiert:  Freiwillige Feuerwehr, Sportschützen im VfL Eiche, Schützenverein, Kinderfest, Pétanque Club, Schlepper-Freunde, gemischter Chor, DRK und Angelsportgemeinschaft - sie alle waren mit Verantwortlichen und weiteren Mitgliedern vertreten, als Bürgermeister Edgar Petersen den vier Sponsorenfirmen dankte und auf die mittelalterliche Bedeutung Idstedts hinwies: Im zentral gelegenen Ort des gleichnamigen Syssels, der als südlichster in Dänemark schon die Grenzen des heutigen Kreisgebietes vorwegnahm, wurde der Thing abgehalten - damals Schlichtung oder Verurteilung bei Streitigkeiten und Straftaten. „Und so werden wir auf diesem Platz noch so manches Mal Gericht halten“, kündigte der Bürgermeister an. Edgar Petersen wird dann allerdings nicht mehr im Amt sein; nach 20 Jahren als Bürgermeister tritt er aus der Kommunalpolitik ab. Aus diesem Anlass hat er sechs Eiben gestiftet, die am Westende des Platzes einen Steinring umrunden; mittig thront ein 6t-Findling. So soll es nach der Überlieferung auch im Mittelalter ausgesehen haben. Eiben waren Freya gewidmet, der Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit; sie gaben der Ortschaft den Namen Iistathe=Eibenstätte. Weitere Treffen an diesem historischen Ort sind programmiert: In jedem Herbst wird der Thingbaum heruntergenommen und im Wonnemonat Mai wieder aufgestellt. Legt man das Interesse der Einwohner an der Einweihung zugrunde, ist damit eine weitere Tradition zur Zusammenkunft mit Gegrilltem und Getränken begründet.

st.


 

Ein Riesenerfolg für die Kandidaten der neu gegründeten Fraktion der

"Freien Wähler Idstedt`s".


Abgegebene Gesamtstimmen 2167

 

davon     "Freie Wähler"                      1482 Stimmen = 68,39 %

 

                 SPD                                        685 Stimmen = 31,61 %

 

Sitzverteilung nach Verhältniswahl:   8 Freie Wähler und 3 SPD

 

Direktwahl                                               6 Freie Wähler

 

Listenvertreter                                        3 SPD + 2 Freie Wähler

 

Herzlichen Glückwunsch

 

 

 


 


 

Peter Koll (Mitte) erhielt für seine 100. Blutspende Präsente von Jan Weck und Waltraut Clasen.

 

 

Peter Koll hat 50 Liter Blut gespendet

 

Beim jüngsten Blutspendetermin in der Gaststätte „Zur alten Schule“ ließ sich Peter Koll aus Stolkerfeld zum 100. Mal einen halben Liter seines Lebenssaftes abzapfen. Dafür erhielt er vom Referenten für Öffentlichkeitsarbeit des DRK-Blutspendedienstes, Jan Weck, eine Geschenkbox und von Idstedts DRK-Vorsitzenden Waltraut Clasen einen Tankgutschein. Zu einem späteren Termin werden Peter Koll in festlichem Rahmen noch Urkunde und Ehrennadel überreicht.

Jan Weck lobte das uneigennützige Engagement des Jubiläumsspenders für die Gesundheit seiner Mitmenschen. Angefangen hat die 100er-Serie noch im Aufbauzug Böklund, also vor 1974, als Peter Koll nur mal seine Blutgruppe wissen wollte. Weil er es wichtig fand zu helfen, ist er dabei geblieben und hat mit den Jahren seinen Einsatz gesteigert. Heute, da der Landwirt nicht mehr jeden Tag im Stall arbeiten muss, nimmt er sich viermal im Jahr Zeit für die Blutspende.

„Es ist doch toll, dass man nach jeder dritten Spende nebenbei seine Blutwerte erfährt. Das dient auch der eigenen Gesundheit“, schwärmt Peter Koll. Ein paar Jahre kann er das noch machen; denn bis zum 73. Lebensjahr ist es möglich zu spenden. Als Erstspender darf man allerdings nicht älter als 65 sein.

Männer dürfen sechsmal im Jahr zum Aderlass und Frauen viermal; einzuhalten ist dabei ein Abstand von mindestens acht Wochen. Zurzeit würden dringend benötigt die Blutgruppen A negativ, B negativ und 0 negativ, teilt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost mit, der noch  bis Ende März unter allen Spendern eine Kanaren-Kreuzfahrt im November verlost.

Zum Termin beim DRK-Ortsverein Idstedt waren 66 Spender erschienen. Ein besonderes Lob von der Vorsitzenden Waltraut Clasen verdiente sich die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde: Sie hatte es in ihren Dienstplan aufgenommen und war mit 21 Kameraden angetreten.

                                                                                                                                        stz 

 

 

 

von hinten links, Andreas Weckesser, Bernd Detlefsen, Erhard Heuseler, Sven Ivers, Dieter Krönert, Mitte: Michael Scurla, Dennis Ochss, Malte Ohm, Jens Fischer Vorne: Holger Behmer, Wehrführer Helge Petersen, Karl-Friedrich Schmidt.

 

Jahreshauptversammlung Feuerwehr Idstedt 09.02.2018

Der Gemeindewehrführer Helge Petersen berichtete in seinem Jahresrückblick 2017 über 27 Einsätze der Idstedter Feuerwehr. Darüber hinaus wurden zahlreiche Tagesfortbildungen über Erste Hilfe, Maschinistenausbildung und Digitalschulung durchgeführt. Weiter fanden Übungsdienste der Jugendfeuerwehr Böklund mit Unterstützung der Feuerwehr Idstedt am Standort Idstedt statt, sowie der Kreisfeuerwehrmarsch in Erfde. Herausragend war der Gewinn des Henry Dunant Pokals durch unsere Feuerwehr, vertreten durch Jürgen Vogt und Dennis Ochss.

Folgende Veranstaltungen fanden unter tatkräftiger Mithilfe der Idstedter Feuerwehr statt:
24.06.2017 Kinderfest, 26.08.2017 Sommerfest Feuerwehr, 23.09.2017 Laternelaufen des Kindergartens, Bewegungsfahrten der Gruppen, Blutspendeaktion DRK unter zahlreicher Beteiligung von Feuerwehrkameraden, das jährliche Feuerwehrfest im November, Beteiligung am Volkstrauertag durch 16 Kameraden, Unterstützung beim Tannenbaumaufstellen auf dem Dorfplatz, Unterstützung Tannenbaumverkauf am Gerätehaus. Zahlreiche hier nicht einzeln erwähnte kurzfristige Einsätze ohne Alarmierung durch die Leitstelle kamen noch dazu.
Als neue Mitglieder wurden die Anwärter: Andreas Weckesser, Johann Brodersen und Daniel Lorenz in die Feuerwehr aufgenommen. Dazu kommen noch Mark John und Tim Friedrichsen als fertig ausgebildete Feuerwehrleute und Atemschutzgeräteträger. Nach Ausscheiden des alten Kassenwartes im Juni 2017 wurde Erhard Heuseler zum neuen Kassenwart gewählt.
Die zahlreichen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft zeugen von einem hohen Stellenwert, den die Feuerwehr in der Gemeinde hat.
10 Jahre Mitgliedschaft FM Nicolai Vogt, 20 Jahre Mitgliedschaft HFM(3 Sterne) Malte Ohm, 50 Jahre Mitgliedschaft LM Karl Friedrich Schmidt, 50 Jahre Mitgliedschaft OBM Volker Vahlendick, 50 Jahre Mitgliedschaft  LM Bernd Detlefsen und 60 Jahre Mitgliedschaft BM Dieter Kröhnert.
Nach den Ehrungen konnte der Wehrführer Helge Petersen Dennis Ochss und Sven Sievers vom OFM zum HFM(2 Sterne), sowie Jens Fischer und Erhard Heuseler vom FM zum OFM befördern.
Im Anschluss dankte der Wehrführer Helge Petersen dem Kameraden Holger Behmer für sein außerordentliches Engagement und seinen beispiellosen Einsatz als aktiver Feuerwehrmann und überstellte ihn auf eigenen Wunsch und mit sofortiger Wirkung in die Ehrenabteilung. Sandy Kania muss aufgrund eines Umzuges die Feuerwehr verlassen. Der Wehrführer bedankt sich bei ihr für die gute Zusammenarbeit.
In seinen Grußworten dankte Bürgermeister Edgar Petersen im Namen der Gemeinde für den großartigen Einsatz der Feuerwehr im abgelaufenen Jahr. Er hob die hohe Einsatzbereitschaft und die gute Motivation der gesamten Wehr hervor und lobte besonders den Einsatz zum Schutz der Häuser in den überschwemmten Bereichen der Gemeinde. Zum Schluss gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass  die zukünftige Gemeindevertretung die Feuerwehr weiterhin angemessen unterstützen wird.
Unter Punkt Verschiedenes wies der Wehrführer darauf hin, dass zukünftig kleine Alarme nur noch digital durch die Leitstelle ausgelöst werden. Eine Sirenenalarmierung findet dann nicht mehr statt.
Zum Schluss bedankt sich der Gemeindewehrführer Helge Petersen für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und die außerordentliche Motivation der gesamten Wehr im abgelaufenem Jahr. Bei jedem Einsatz und jeder notwendigen Arbeitsleistung fanden sich immer genügend freiwillige Kameraden.

 

 

 

 

„Weiter so!“-Idstedt Gemischter Chor
Vorstand konstant und 2 neue Mitglieder!

Einstimmig wurden die Amtsinhaber wiedergewählt, weil deren Arbeit erfolgreich war. Hans-Wilhelm Clasen als 1. Vorsitzender konnte eine zufriedenstellende Bilanz für 2017 ziehen: 39 Übungsabende und 14 Auftritte. Teilnahme am gemeinsamen 40jährigen Chorfreundschafts-Jubiläum mit dem Schwiegershäuser Chor in Schwiegershausen am Harz, an dem 27 Personen aus dem Chor und Idstedt teilnahmen. Selbst der Idstedter Bürgermeister war zu diesem seltenen Fest mit angereist. In der Jahreshauptversammlung am 15.2.2018 wurden die Termine für 2018 festgelegt, darunter für das 50. Chorjubiläum, das zusammen mit dem Dorffest am 24. bis 26.8. unter der Teilnahme von den Schwiegershäusern gefeiert werden soll.
Idstedts Bürgermeister Edgar Petersen lobte den Chor als wichtigsten Kulturträger im Dorf. Er wünschte sich auch für die Zukunft nach der Kommunalwahl ein positives Verhältnis zwischen den Vereinen und der Gemeindevertretung.

 

 

 




Jürgen Vogt, Dennis Ochss, Monika Behmer, Roland Oszfolk, Holger Behmer, Edgar Petersen, Carola Flor, Manfred Griese (v.li.)



Vereine hatten das Wort

Die Beratungs- und Beschlusspunkte waren in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung schnell abgehakt: Gegen zwei Nein-Stimmen wurde die Elternbeteiligung an der Kindertagesstätte in Böklund moderat angehoben, „weil sie mit 22% sowieso deutlich unter dem landesweit üblichen Satz liegt“, wie Jürgen Paulsen ausführte. Nach zwei stundenlangen Pumpeinsätzen der Feuerwehr müsse dringend etwas geschehen, damit das Oberflächenwasser im Bereich Röhmker Weg/Munkweg ablaufen könne. Vor der neuen Bebauung hätten die Wiesen dort tiefer gelegen. Inzwischen sei großflächig höher gelegt und gepflastert worden, so dass das Wasser stehen bleibe. Weil auch andernorts schwere Fahrzeuge auf Gräben drücken würden, in denen nichts mehr abfließe, „rennt das Wasser uns überall um“, seufzte Bürgermeister Edgar Petersen. Dann aber richteten Vertreter aller Vereine das Wort an die Kommunalpolitiker und zeigten die große Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens im Dorf: Freiwillige Feuerwehr, Angelsportgemeinschaft, Pétanqueclub, DRK, gemischter Chor, Kinderfest-Team, Nikolaus-Club, Sportschützensparte und Schützenverein; auch die Arbeit von Kirchengemeinde und dänischem Kindergarten wurde vorgestellt. Die Feuerwehr hat sich auf 42 Aktive vergrößert sowie in Eigenleistung den Schulungsraum modernisiert und eine eigene Atemschutzwerkstatt eingerichtet. Die 170 Angler umfassende ASG beeindruckt mit sehr guter Jugendarbeit. Der IPC ist mit 82 Mitgliedern der größte Pétanqueclub in Norddeutschland und mit drei Mannschaften in der ganzen Bundesrepublik aktiv. Im DRK-Ortsverband sind die Mitgliederzahlen indes auf nunmehr 69 gesunken. „Leider sind keine jungen Leute für unsere Arbeit zu begeistern“, wünschte sich Vorsitzende Waltraut Clasen mehr Zuspruch. Auch der Nikolaus-Club braucht neue Organisatoren, allerdings nur Eltern kleiner Kinder. Als Verein mit der häufigsten Nutzung der gemeindeeigenen Gaststätte und als größter Kulturträger im Ort präsentierte sich der Chor. Hunderte Mannschaften hatten die zum 440 Mitglieder starken VfL Eiche gehörenden Sportschützen letztes Jahr auf ihren landesweit anerkannt spitzenmäßigen Ständen zu Gast, und der 60 Mitglieder umfassende Schützenverein von 1957 hat als sein Hauptziel die Förderung der Dorfgemeinschaft. Der bis 2020 ausgebuchte Kindergarten pflegt gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, und das Elternteam fürs Kinderfest hat die Planung für den 16. Juni schon im Griff. Pastor Marcus Book möchte in diesem Jahr mit der Kommunalgemeinde den Pachtvertrag um das Schützenheim verlängern und die Friedhofssatzung überarbeiten.

                                                                                                                    stz.
 

„So sehen Ehrenamtler aus“

Anlässlich einer Sitzung der Gemeindevertretung zeichnete Bürgermeister Edgar Petersen einige Bürgerinnen und Bürger aus, die sich in besonderer Weise für die Gemeinde hervorgetan haben: Den Ehrenteller von Idstedt bekam zunächst Holger Behmer. Er ist Vorsitzender des Schützenvereins von 1957, bei den Sportschützen für die digitale Technik verantwortlich, Feuerwehrmann (dabei viele Jahre Gerätewart), Chorsänger, Mitglied bei den Anglern - vor allem aber seit Gründung des Amtes Südangeln vor elf Jahren örtlicher Redakteur für die Rundschau (ab Juni sucht die Gemeinde für ihn einen Nachfolger) und Leiter des Kulturkreises. Das war seine aufwändigste Arbeit in den vergangenen 18 Jahren. Jeden Monat alle Haushalte schriftlich über alles Gewesene und Anstehende zu informieren, brauche Hilfe vom Recherchieren über Schreiben und Falten bis zum Verteilen. Diese habe Holger Behmer bekommen von seiner Frau Monika sowie von Carola Flor. Der Einsatz dieser drei sei gar nicht hoch genug zu bewerten. Doch damit ist bald Schluss. „Einige Gemeindevertreter haben gesagt, wir würden keinen Kulturkreis neben unserem Kulturausschuss brauchen. Das ist sehr schade“, bedauerte Bürgermeister Petersen die baldige Einstellung dieser Arbeit. Den gemeindlichen Ehrenteller hatte er auch für Manfred Griese mitgebracht. „Ganz viel bei den Sportschützen und in der Gemeinde trägt deine Handschrift. Du drückst dich vor keiner Arbeit“, lobte er ihn. Roland Oszfolk erhielt ein „Flachgeschenk“ vom Bürgermeister. Er schaffte im vergangenen Jahr als erster Sportschütze im Kreisgebiet den Titel eines Deutschen Vizemeisters in der Disziplin Luftgewehr. Seine Teilnahme an der Meisterschaft in Dortmund hatte er auf eigene Kosten finanziert und so den Namen Idstedt bundesweit bekannt gemacht. Kreisweit wird Idstedt dank seiner Freiwilligen Feuerwehr im kommenden Oktober im Mittelpunkt stehen: Jürgen Vogt und Dennis Ochss haben die letztjährige Ausbildungsfahrt der Katastrophenschutzeinheiten um den Henri-Dunant-Pokal gewonnen. Feuerwehr und Gemeinde rüsten sich nun dafür, am 20.10. für möglichst viele Teams aus dem ganzen Kreis gute Gastgeber zu sein. „Seht euch diese Leute an“, rief Bürgermeister Edgar Petersen den zahlreichen Gästen zu. „So sehen Ehrenamtler aus.“

                                                                                                                                     stz  

 

 

 

 


Michael Metzger, Deert Jens Hansen, Andy Philipp, Heinz Christl, Anne Roder und Erhard Heuseler (v.li.)

                              Die „Freien Wähler“ sind für die Kommunalwahl gerüstet
Die vielen Aufrufe, die Geschicke der eigenen Gemeinde nach der Kommunalwahl aktiv zu gestalten, haben gefruchtet: Die eigens hierfür kürzlich gegründeten „Freien Wähler Idstedt“ mobilisierten zur Kandidatenaufstellung zahlreiche Mitglieder. Unter ihnen erklärten sich mehr Interessenten zu einer Direktkandidatur bereit, als Plätze zu vergeben waren, so dass daraus ein Marathon geheimer Wahlen wurde mit teils mehrfachen Durchgängen pro einzelner Platzierung.
Heraus kam dabei diese Reihenfolge, in der die FWI sich am 6. Mai namentlich um einen Sitz in der Gemeindevertretung bewerben:Erhard Heuseler, Deert Jens Hansen, Anne Roder, Heinz Christl, Andy Philipp und Michael Metzger. In dieser Rangfolge führen sie auch die Liste ihrer Wählergemeinschaft an, die vervollständigt wird durch Martina Süncksen, Nils Sönnichsen, Angela Behmer, Jan Mittelstädt, Andrea Emling, Heike-Susann  Hansen-Andresen, Thomas Christensen, Beate Mittelstädt, Hermann Kalhoff und Alexandra Ivers. Zuvor hatten die Mitglieder in eifriger Diskussion die Eckpunkte ihres Programms erarbeitet: Ihre gewählten Kandidaten wollen in der Gemeindevertretung keine Parteipolitik, die Bürger stärker in Entscheidungsprozesse einbeziehen, die Vereine fördern (und deshalb die gemeindeeigenen Gebäude erhalten), das Dorf kinder- und seniorenfreundlicher machen, den Naturerlebnisraum Idstedter See/Langsee stärken und das zuletzt am Kreis gescheiterte Projekt „Radweg nach Neuberend“ weiter verfolgen.
                                                                                                                                  
stz  



 Bürgermeister Edgar Petersen (li) und Kulturkreis-Vorsitzender Holger Behmer im dänischen Kindergarten   

                                                                                      Spendenübergabe 
Zum letzten Mal nach 17 Jahren überbrachten Bürgermeister Edgar Petersen (li) und der Vorsitzende des örtlichen Kulturkreises, Holger Behmer, dem dänischen Kindergarten am letzten Öffnungstag vor Heiligabend eine Spende in Form von Weihnachtsmännern aus Schokolade und einem „Flachgeschenk“: 215 Euro waren als Überschuss von der Tannenbaumaktion auf dem Thingplatz geblieben und helfen nun den Erzieherinnen unter der Leitung von Berrit Kleinert bei besonderen Anschaffungen. Die Kinder der größeren Gruppe bedankten sich für die Weihnachtsspende mit Liedern und Plätzchen. Zumindest personell geht diese Tradition nicht weiter; denn nach 20 Jahren als Bürgermeister tritt Edgar Petersen bei der Kommunalwahl im Mai nicht erneut an, und Holger Behmer gibt nach 18 Jahren den Kulturkreis auf, weil dieser nach Auffassung einiger Gemeindevertreter nicht benötigt wird und aufgelöst werden sollte.
st.  

 


Michael Metzger, Anne Roder, Deert Hansen und Jan Mittelstädt (v.li.)

„Freie Wähler Idstedt“ sind gegründet

Im Gemeindeleben gibt es eine neue Abkürzung: FWI. Sie meint die „Freien Wähler Idstedt“, zu deren Gründungsversammlung Montagabend 37 Interessierte in die Gaststätte „Zur Alten Schule“ gekommen waren. 29 von ihnen traten der neuen Wählergemeinschaft als Mitglied bei. Der ehemalige Vorsitzende der inzwischen aufgelösten KWG, Heinz Schulze, hatte zu dieser Versammlung eingeladen, erläuterte die Regularien und beschrieb seine Rolle selbst mit den Worten: „Ich bin Totengräber der alten und Geburtshelfer einer neuen Wählergemeinschaft.“ Auch CDU-Ortsvorsitzender Edgar Petersen war zugegen und gab bekannt, dass der Ortsverband zwar noch bestehe, aber nicht mehr aktiv sei und keine eigene Liste für die Kommunalwahl aufstelle. Wegen Digitalisierung, Globalisierung und demografischem Wandel schlossen sich nun beide bisher in der Gemeindevertretung selbständigen Fraktionen zu den parteipolitisch unabhängigen „Freien Wählern“ zusammen und wollen für die Wahl am 6. Mai eine Kandidatenliste aufstellen. Zuvor mussten sie sich jedoch arbeitsfähig machen durch die Bildung eines Vorstands. Das gelang ohne Gegenstimme durch die Wahl von Deert Hansen zum Vorsitzenden, Jan Mittelstädt zu seinem Stellvertreter, Anne Roder zur Schriftführerin und Michael Metzger zum Beisitzer. Nachdem die Mustersatzung in fünf Punkten geändert und einstimmig angenommen war, einigte man sich auf den 8. Januar: Dann sollen Schwerpunkte für die nächsten fünf Jahre in der Gemeindevertretung beraten werden; vor allem aber gilt es dann, Direkt- und Listenkandidaten für die Kommunalwahl aufzustellen. Eine erste Umfrage ergab: Etliche Bürgerinnen und Bürger sind bereit für die politische Arbeit in Idstedt.

 

                                                                                                                                         stz   

 

 

 

 

DRK –Weihnachtsfeier in Idstedt am 8.12.2017

Auch in diesem Jahr veranstaltete der DRK Ortsverein Idstedt eine Weihnachtsfeier in der Gaststätte „Zur Alten Schule“ und lud dazu alle Senioren und DRK-Mitglieder sowohl aus Idstedt als auch aus Neuberend ein. Waltraut Clasen, Erste Vorsitzende des DRK Ortsvereins Idstedt, begrüßte fast 50 Gäste mit einem Weihnachtsgedicht. Sie freute sich über die rege Teilnahme und besonders über das Erscheinen des Bürgermeisters Edgar Petersen sowie des stellvertretenden Bürgermeisters Horst Marxsen und des Pastors Herrn Book. Außerdem bedankte sie sich bei den aktiven Eltern aus dem Nikolausclub für das Schmücken des Tannenbaumes. Ein Dankeschön richtete sie auch an die Damen des DRK-Ortsvereins, die die Tafel festlich eingedeckt und für reichlich Kuchen, Stollen und Kekse gesorgt hatten. Das weihnachtliche Programm des Nachmittags bot etwas für alle Geschmäcker; so sangen die Kinder aus dem Böklunder Kindergarten ein niedliches Weihnachtslied zum Thema Keksebacken und wurden mit reichlich Applaus und einer Naschitüte belohnt. Auch die plattdeutsche Geschichte „Bald is Wiehnachten“, die Annegret Börnsen vorlas, trug zur Erheiterung bei. Schön war auch das gemeinsame Singen mehrerer Weihnachtslieder, wobei Horst Marxsen am Klavier begleitete. Als dann Herr Pastor Book die Geschichte der Autorin Susanne Niemeyer „Brief ans Weihnachtsfest“ vorlas, war die Aufmerksamkeit aller groß, denn es fühlte sich wohl fast jeder vom Inhalt des Textes angesprochen; Weihnachten kommt immer – egal, was das Schicksal für jeden einzelnen noch dazu gebracht haben mag. Nach alter Tradition richtete anschließend der Bürgermeister Edgar Petersen Grüße der Gemeindevertretung aus und wünschte allen Anwesenden ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2018. Erneut lobte er den  ehrenamtlichen Einsatz aller Aktiven im DRK-Ortsverein Idstedt. Waltraut Clasen überreichte dem im nächsten Jahr aus dem Amt scheidenden Bürgermeister ein Präsent und bedankte sich für die in vielen Jahren erfolgte gute Zusammenarbeit sowie für die Teilnahme an etlichen DRK-Veranstaltungen. Der Gemischte Chor Idstedts sang am Ende der Weihnachtsfeier unter der Leitung von Herrn Oliver Brendicke stimmungsvolle Weihnachtslieder und bekam dafür reichlich Applaus. Nachdem sich Waltraut Clasen bei allen Gästen für die rege Teilnahme bedankt  und allen die besten Wünsche für ein fröhliches Fest und ein gutes Neues Jahr 2018 mit auf den Weg gegeben hatte, sangen alle gemeinsam „Oh, du fröhliche“ - so nahm wieder einmal jeder genügend Weihnachtsstimmung mit nach Hause.

 

Idstedt,       M. Asmussen

 

Kinder schmückten den Weihnachtsbaum auf dem Thingplatz.

 

 

Dorftreff auf dem Thingplatz

Rechtzeitig zum ersten Advent erstrahlte der Thingplatz in weihnachtlichem Glanz. Zahlreiche Einwohner nutzten Freitagabend die Aktion des Kulturkreises zur Pflege der Dorfgemeinschaft mit Grillwurst von der Feuerwehr und Heißgetränken vom Chor. Zuvor hatten Kinder den gemeindlichen Baum mit Gebasteltem geschmückt. Sie hatten sich in den Kindergärten Idstedt und Böklund auf diesen Abend vorbereitet. Dorthin fließt auch der Erlös von den Verkaufsständen. Räumlich war diese Aktion etwas beengt, weil die im Volksmund als „Thingplatz“ bekannte Freifläche an der Brücke zurzeit aufgewertet wird zum Dorfmittelpunkt. Dann trifft man sich vielleicht künftig dort nicht nur am ersten Advent-Wochenende.

 

                                                                                                                                      stz  

 

 

Roland Oszfolk (Mitte) nahm die Glückwünsche vom VfL Eiche und seiner Sportschützensparte entgegen.

Roland Oszfolk: Deutscher Vizemeister

Der VfL Eiche Idstedt/Neuberend stellt erstmals einen Deutschen Vizemeister: Roland Oszfolk aus der Sportschützensparte schaffte diesen Titel unter 549 Teilnehmern seiner Altersklasse „Senioren A männl.“ mit dem Luftgewehr bei der Deutschen Meisterschaft in Dortmund. Bei 30 Schuss auf Zehnerscheiben in elektronischer Zehntelwertung erzielte er 316,5 Ringe und qualifizierte sich damit als Achter und Letzter für die Finalrunde. Dort steigerte er sich noch einmal, schoss eine saubere Zehn nach der anderen und blieb am Ende als Zweiter nur 0,9 Ringe hinter dem Deutschen Meister aus Bayern.Anlässlich des letzten Übungsabends war nahezu die komplette Sparte zum Gratulieren angetreten; auch der Vorstand des VfL Eiche würdigte die Leistung des 63-Jährigen, der vor acht Jahren von Fahrdorf zu den Sportschützen nach Idstedt gewechselt ist. Überhaupt hat Roland Oszfolk erst vor 17 Jahren  mit dem Schießsport angefangen; aber „als Soldat hatte ich im sicheren Umgang mit Waffen nie ein Problem. Und jetzt will ich`s wissen: Eine Steigerung ist ja noch möglich“, gab sich Roland Oszfolk bei der Siegesfeier optimistisch.

                                                                                                                              stz

 

 

Zum 17. Mal treffen sich Sportschützen aus Gravenstein/DK und
Sportschützen des VfL Eiche Idstedt/Neuberend

In diesem Jahr waren die Idstedter Sportschützen die Ausrichter. Es war ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Nach der Begrüßung durch den Spartenleiter begaben wir uns zum Boulodrome des Boule-Vereins „Smiet weg" in Idstedt. Alle Anwesende wurden hier vom Vorsitzenden Volker Timm begrüßt und willkommen geheißen. Nach kurzer Erklärung über den Boule- oder Pètanque-Sport wurden mehrere Mannschaften gebildet, die in Mannschaften zu jeweils drei Personen gegeneinander kämpften.
Nicht nur für die dänischen Freunde, sondern auch für einen Teil der Idstedter Sportschützen war diese Sportart und deren Durchführung eine Bereicherung des Allgemeinwissens.
Nach 2 ½ Stunden hartem Wettkampf, bei nicht unbedingt gutem Wetter, begaben wir uns ins Sportschützenheim, um uns der nassen Kleidung zu entledigen und bei heißem Kaffee oder Tee wieder aufzuwärmen. Auch der Kuchen durfte nicht fehlen. Obwohl die Bouler uns während des Wettkampfes mit alkoholfreiem Punsch, bzw. Kaffee, Keksen und Süßigkeiten verwöhnten, war es doch angenehmer, in einem warmen Raum zu sitzen.
Nach der Kaffeepause ging es in den schießsportlichen Wettkampf. Geschossen wurden LG 10 m und KK 100 m. Bei den einzelnen Schießeinlagen wurden viele interessante Gespräche geführt und die einzelnen Ergebnisse der jeweiligen Schützen auf den Anzeigetafeln verfolgt und diskutiert.
Nach dem fairen Wettkampf gingen wir zum gemütlichen Teil über. Bei leckerem Rübenmus und allem was dazu gehört, vorbereitet durch das Team der „Eiche Neuberend", wurden viele schießsportliche Themen diskutiert. Vor allem die neue digitale Schießanlage der Gravensteiner, die sich seit einer Woche im Probelauf befindet. Auch so mancher „Jubi" musste vernichtet werden.
Zu einem Wettkampf gehören Sieger und Verlierer.
Die Einzelpokale bei den Damen errangen Inge Lindahl-Koitzsch, bei den Herren Werner Müller.
Die Mannschaftspokale errangen die Damen und Herren des VfL Eiche, sodass die Gravensteiner diesmal leer ausgingen. Der launige Kommentar des Vorsitzenden Iver Clausen der Sportschützen Gravenstein: Wir haben diesmal keine Kosten und für nächstes Jahr wissen wir, wo die Pokale sind.
Die Gravensteiner bedankten sich für den schönen Tag und sprachen eine Gegeneinladung für das Jahr 2018 aus. Dann gibt es zwei Anlässe zu feiern: 1. die offizielle Einweihung der digitalen Anlagen und 2. das 75jähr. Jubiläum der Sportschützen Gravenstein.
So neigte sich ein erfolgreicher sportlicher Tag. Alle waren zufrieden und begeistert und konnten sich auf den Heimweg machen.

1. Vorsitzende Waltraut Clasen mit Elisabeth Walter

 

Erntedankfest des DRK-Ortsvereins Idstedt am 6.10.2017

Als Erste Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Idstedt konnte Waltraut Clasen in diesem Jahr am 6.10.2017 insgesamt 60 Gäste im herbstlich geschmückten Saal der Alten Schule zum Erntedankfest begrüßen. Sie tat dies mit dem Gedicht „Ernte im Herbst", das genau zu diesem Anlass passte.
Anschließend gab es für alle Rübenmus satt. Dieses traditionell-herbstliche Gericht wurde von allen gut angenommen und schmeckte vorzüglich; der Koch wurde deshalb vielfach gelobt.
Gut gestärkt konnten alle Gäste danach dem Bildervortrag folgen, den Herr
Hans Hensen darbot. Es gab eindrucksvolle Aufnahmen aus dem nördlichen
Schleswig-Holstein zu sehen; Bilder der Stadt Flensburg waren ebenso dabei
wie zum Beispiel Fotografien der Schlei, der Nordfriesischen Inseln oder des Sankelmarker Sees. So manches Foto mag den einen oder anderen dazu angeregt haben, wieder einmal einen Ausflug in die nähere und fernere Umgebung zu unternehmen.
Gleich darauf wendete sich der stellvertretende Bürgermeister,
Herr Horst Marxen, mit einigen Worten an die Anwesenden. Er richtete zunächst die Grüße des Bürgermeisters, Herrn Edgar Petersen, aus und lobte anschließend das Engagement des DRK-Orstvereins. Bei fast allen besonderen Ereignissen und Festen im Dorf seien die Damen des DRK stets aktiv und zuverlässig dabei. Dafür bedankte er sich im Namen der ganzen Gemeinde.
Auch in diesem Jahr gab es für jeden Gast des Erntedankfestes eine Überraschung; es wurden Obst, Gemüse und Blumen verlost, so dass am Ende niemand mit leeren Händen nach Hause ging.
Abschließend bedankte sich Waltraut Clasen bei allen Gästen für die fröhliche Teilnahme am Erntedankfest und lud alle Einwohner und Freunde des Dorfes Idstedt ein, auch am 1.12.17 zum Tannenbaumaufstellen am Thingplatz und am 8.12.17 zur
DRK-Weihnachtsfeier zu kommen.

 

 

40. Chorfreundschafts-Jubiläum


Ein Wochenende Sommer und Sonne genossen 27 Sangesfreunde beim Besuch im Südharz. Der Gott der Musik und des Gesangs Apollo schüttete sein ganzes Wohlwollen über die 13 Sängerinnen und Sänger des Idstedter Gemischten Chores und 14 Begleitern aus. Mit 2 Kleinbussen und 4 PKW machten wir uns auf den Weg nach Schwiegershausen. Das schöne Wetter begünstigte das selbst gemachte Frühstück auf der Raststätte Brunautal.
Als wir zu später Mittagsstunde am Haus der Vorsitzenden des Gemischten Chores Schwiegershausen ankamen, wurden wir von allen Gastgebern herzlich empfangen. Nach dem Aufsuchen der Quartiere trafen wir uns im Stammlokal der Schwiegershausener Chores zur Kaffeetafel. Bei dem Angebot von 12 Torten und Plattenkuchen hörten wir die Grußworte der Vereinsvorsitzenden, einen Liedvortrag und erlebten die Übergabe eines riesigen Geschenkkorbs mit dem Jubiläumsschild. Der Abend war den Gästen und Gastgebern vorbehalten. Wir trafen uns in kleiner Gruppe zum Abendessen und zum Austausch von Erinnerungen an 40 Jahre Chorfreundschaft.
Der zweite Tag begann mit einer Wanderung über etwa 5 km. Höchster Punkt bei etwa 300 m NN mit Blick bis nach Osterrode. Dann trotz drohender Regenwolken trocken bis zum nächsten Veranstaltungsort: dem Vereinsheim der Motorradfreunde. Hier hatten sich die Honoratioren und die Vereine Schwiegershausens versammelt.
Der Ortsbürgermeister von Schwiegershausen hielt seine Festansprache nach einem Liedvortrag des Gemischten Chores Schwiegershausen, würdigte dabei die kulturelle Arbeit der Dorfchöre und der überregionalen Chorfreundschaft. Er überreichte seinem Idstedter Amtskollegen eine Dachpfanne vom Osteroder Rathaus - „die dort sowieso keiner sieht" - und eine Flasche Wein für die Erholung eines Bürgermeisters vom schweren Amt. Helga Zellmann erhielt als Vorsitzende des Chores ein „ Flachgeschenk".
Auch der Idstedter Chor trug ein Lied vor; von den Menschen, die ihr Idstedt lieben. Edgar Petersen unterstrich den bedeutenden Anlass mit dem Hinweis, dass außer ihm als Bürgermeister auch noch sein Stellvertreter Horst Marxsen, der Finanzausschussvorsitzende Heinz Schulze und der Kulturkreisvorsitzende Holger Behmer mit von der Partie waren. Wieder wurde die Bedeutung der Chöre in der Kulturwelt der Dörfer gewürdigt. Vor allem aber fand die 4 Jahrzehnte lange Chorfreundschaft zwischen Schwiegershausen und Idstedt Erwähnung. Edgar Petersen hatte gerahmte Bilder der Chöre mitgebracht: eins mit beiden Chören für den Idstedter Chor, als sie die Kaiserpfalz in Goslar besucht hatten. Das andere zeigte den Idstedter Chor vor ihrer Gaststätte und ging an den Schwiegershäuser Chor. Beide Chöre erhielten dazu Ehrenurkunden zu dem seltenen Jubiläum.
Nach drei gemeinsamen Liedern beider Chöre, die bei der guten Besetzung besonders gut gelangen, wurde Grillwurst und -fleisch mit über 10 selbst gemachten Salaten angeboten. Die Getränke, die vom Schwiegershäuser Chor bereitgehalten wurden, fanden reichlich Absatz. Als besonderes Geschenk spielte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Schwiegershausen. Die Idstedter hatten die Musik in sehr guter Erinnerung, als die Kapelle 1996 zur 800Jahr-Feier nach Idstedt gekommen war, um unser Fest zu bereichern. Dementsprechend war auch die Begeisterung bei den Musikvorträgen.
Der Abend war geprägt vom Austausch der Erinnerungen an viele schöne gemeinsame Stunden und so wurde es spät.
Doch der traditionelle Abschieds-Frühstücksbrunch begann ja erst um 10.30 Uhr am Sonntag. Da war wieder nichts zu wünschen übrig: Gott in Frankreich hatte es bestimmt nicht besser, so hatte sich die Wirtin Karola Berger ins Zeug gelegt. Ein Abschiedslied des Gemischten Chores Schwiegershausen, Dankesworte des Idstedter Vorsitzenden und natürlich die Einladung fürs nächste Jahr; dann feiert der Idstedter Gemischte Chor sein 50. Jubiläum, hoffentlich zusammen mit dem Freundschaftschor!


Schriftführer Heinz Schulze

 

 

 

 

 

 

Es gibt immer ein erstes Mal…        

 

Unser erstes Mal Straßenflohmarkt am 15. Juli war ein voller Erfolg, auch wenn nicht jede/r Verkäufer/in zufrieden war. Und nicht jede/r Käufer/in mit dem fehlenden Kuchenverkauf. Dies war nicht etwa aus mangelndem Einsatz der Veranstalter, sondern wegen der Bürokratie leider nicht möglich. Nichtsdestotrotz war es eine tolle Veranstaltung, die einem Dorffest sehr nahe kam. Da sah man Bürger/innen an verschiedenen Ständen einen Plausch halten und auch die Käufer/innen waren sehr angetan. Idstedt hat sich gut präsentiert und manch einer hat festgestellt, wie groß Idstedt eigentlich ist, obwohl ja nur ein Teil des Dorfes als Verkaufsfläche ausgewiesen war. Dank der Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr konnte man sich auf dem Thingplatz mit Wurst und Getränken stärken. Dafür nochmals vielen Dank. Das gute Wetter hat seinen Teil dazu beigetragen, dass unser erstes Mal nach einer Wiederholung schreit.

Beate Mittelstädt

 


(v.li.) 2.Vorsitzender Herbert Schmidt, Kapitänin Katja Petersen, Fahnenträger Detlef Hansen, Königin Monika Visser, König Holger Behmer und Kapitän Hermann Petersen

Neues Idstedter Königspaar:
Monika „die Verteidigerin" und Holger „der Rastlose"

Die alte Königin ist auch die neue: Bei den Frauen hat es letzten Samstag keinen Wechsel in der Königswürde geben. Monika Visser gab in einem zügigen Wettkampf wie im Vorjahr nach 244 Schuss schon um 11:55 Uhr den letzten Schuss ab. Bei den Männern holte sich nach langem Üben und versuchen der Vorsitzender Holger Behmer die Königswürde um 13:25 Uhr nach 471 Schuss.
Dabei hat er vorher sogar zweimal für den entscheidenden Schuss „geübt", denn nicht nur den Rumpf, sondern auch den Schwanz und den Kopf holte er sich.
So konnte, ca. 1,5 Stunden nachdem die Damen fertig waren, das neue Idstedter Königspaar

Monika „die Verteidigerin" und Holger „der Rastlose" ausgerufen.

Ihnen zur Seite steht ein Hofstaat, der bei den Männern erst durch viel Nachrücker zustande kam;
(1. Platz Kopf) Waltraut Clasen/Willi Koitzsch; (2. Schwanz) Marion Hellmann/Sven Ivers; (3. rechter Flügel) Nicole Dittmann/Manfred Griese; (4. linker Flügel) Birgit Horns/Horst Marxsen; (5. Zitrone) Linde Schmidt/Julius Schackert; (Trostpreis mit dem Schuss nach der Majestät) Ina Marxsen/Edgar Petersen.

Nach zwei kuriosen Wettkämpfen, bei den Frauen (27 Schützinnen) fielen die Preise so schnell, das die Männer (25 Schützen) gar nicht hinterherkamen und bei den Männern holte sich allein Holger Behmer 3 von 6 Preisen, inkl. der Königswürde danach feierten die Schützenschwestern und Schützenbrüder am Abend ein ausgelassenes Fest, zudem anlässlich des 60-jährigen Bestehens auch Gäste von umliegenden Schützengilden und Idstedter Vereinen gekommen waren. Ebenfalls konnte der Vorsitzende Luzi Behmer, Karl Heinz Ohlsen und Harry Koch als Gründungsmitglieder zum 60-jährigen Bestehen ehren. Als besonders Highlight hat der Vorstand eine Tombola organisiert, die von vielen Sponsoren aus der Umgebung mit reichlich Preisen unterstützt wurde, wofür der Vorstand seinen besonderen Dank ausgesprochen hat.

 

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