Gemeinderatssitzung

Im 2 jährigen Turnus lädt die Gemeinde alle Ortsvereine zu einem Austausch der letzten 2 Jahre ein. Nach einem gemeinsamen Essen, zudem auch alle bürgerlichen und Gemeinderatsmitglieder geladen waren, berichteten die einzelnen Vereine und Institutionen.
Vorab wurde aber eine Gemeinderatssitzung abgehalten. Seid der letzten Sitzung im November hat sich wieder einiges aufgetan. Zu Beginn gab, wie üblich, der Bürgermeister einen Bericht über seine Tätigkeiten. Im Anschluss an seinen Bericht informierte Edgar Petersen, das die Frist, in der man Knicks und Holz schlagen darf um 14 Tage auf den 28.02 verkürzt wurde und appelliert an alle, sich daran zuhalten. Für alle, die noch planen, Strauchwerk und Bäume herunter zu schneiden, hat er auch noch erwähnt, das in diesem Jahr wieder eine Schredderaktion geplant ist. Diese soll Mitte März statt finden, ein genauer Termin stand aber noch nicht fest. Etwas enttäuscht, über die Art und Weise, musste Herr Petersen auch berichten, dass die letzte Einkaufsmöglichkeit in Idstedt, die Bäckerei Bachendorf, den Dorfladen endgültig geschlossen hat. Herr Petersen hat dies aber nicht ganz tatenlos hingenommen, leider haben seine Gespräche mit anderen Anbietern keinen Erfolg gehabt. Allerdings konnte er berichten, das Taxi Buschke ab dem 11.02 eine Einkaufsfahrt anbietet. Auch hat sich Becker Hecker bereit erklärt, seine Verkaufswagen durch jede Straße im Ort fahren zu lassen. Nähere Informationen dazu wird mit dem nächsten Kulturkreis verteilt werden.
Im Anschluss daran berichteten die Ausschussvorsitzenden aus ihren Ressorts. Falko Hildebrandt konnte berichten, das die Gewerbesteuer auf ihrem aktuellen Niveau bleiben soll. Damit liegt Idstedt im Mittelfeld der umliegenden Gemeinden. Das größte Thema des Bauausschussvorsitzenden Ulf Brogmus war, jahreszeitlich bedingt, der Winterdienst. Da der Winter länger und härter war als die Jahre zuvor und als erwartet, werden wohl in diesem Jahr erhebliche Mehrkosten auf die Gemeinde zukommen. Auch musste er berichten, das es kein Salz mehr gibt und nun nur noch Sand gestreut werden kann. Aber da befindet sich Idstedt in dem selben Dilemma wie andere Gemeinden. Zudem konnte er berichten, das die Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus begonnen haben, aber aufgrund der Wetterlage zum erliegen gekommen sind. Zuletzt berichtete Peter Voß vom Jugend- und Kulturausschuss, das die Planungen für die Renovierung des Kinderspielplatzes etwas ins stocken geraten sind, da die ursprünglich angedachte Firma nicht mehr zur Verfügung steht und man nun Gespräche mit einer neuen Firma aufnehmen und eine Ortsbegehung machen will.
Als nächster Punkt stand die Wahl eines neuen bürgerlichen Mitglieds für den Jugend- und Kulturausschuss auf der Tagesordnung, da Peter Meßtorff SPD ausgeschieden ist. Da kein Vorschlag von der SPD gemacht wurde, wurde der Punkt vorerst vertagt.
Als neuer Tagespunkt stand die Vergabe der Drucksachen für den Kulturkreis zur Entscheidung. Ursprünglich wurde der Kulturkreis vom Amt kopiert. Da dadurch erhebliche Kosten entstanden hat man sich entschieden, diese Aufgabe an den Kulturkreisvorsitzenden Holger Behmer abzugeben. Damit liegt die Verantwortung nun gänzlich beim Kulturkreis. An dieser Stelle sein noch mal erwähnt das alle Vereine, die etwas in den Kulturkreis aufgenommen haben möchten, sich bitte rechtzeitig vor Redaktionsschluss bei Holger Behmer melden. Eine Kontaktadresse finden Sie hier.
Neuer Top 8 der Tagesordnung war, Information über ein geplanten Naturerlebnisraum Idstedt-Karrenberg. Man hat begonnen, ein Planungsbüro zu beauftragen, einen Naturerlebnisraum um Karrenberg zu planen. Ein Beginn etwaiger Arbeiten ist aber noch nicht in Sicht, da das Gelände noch nicht von der Bundeswehr abgegeben wurde. Angedacht ist aber, das die Gemeinde das Gelände erwirbt und nutzt. Vorstellen könnte man sich eine Photovoltaikanlage in Form eines Bürgerparks auf den Gebäuden und in den Gebäuden Unterstellmöglichkeiten für Wohnwagen und Campingbusse. Aber die Planungen über die Nutzung sind noch ganz am Anfang und hängen auch vom Preis ab, den das Gelände kosten soll.
Auch auf dem Dach des Feuerwehr Gerätehaus ist eine Photovoltaikanlage geplant. Hierfür liegen Angebote vor, aber es bedarf noch weiterer Beratungen, bis dies abgeschlossen werden kann.

Im Anschluss an die Gemeinderatssitzung ging es zum 2. Hauptpunkt des Abends. Nach einem sehr leckeren Essen vom Gastwirt, ehrte der Bürgermeister die Idstedter Bürger Ingwer Niendorf und Gerd Krüger für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde mit dem Ehrenteller der Gemeinde. Auch zwei Jugendliche, Lukas Schwennesen aus Idstedt und Patrick Groß aus Gammelund, wurden lobend erwähnt, für Ihr großes Engagement im ASG Idstedt. Der Bürgermeister Herr Petersen, hob loben die Arbeit aller Ehrenamtler hervor. Jährlich vollbringen ehrenamtlich Tätige Mitbürger in ganz Deutschland eine Leistung in Höhe von etwa 35 Mrd Euro. Dabei investieren sie natürlich auch sehr viel Zeit für das Gemeinwohl. Dies ist kaum hoch genug anzuerkennen.
Im Anschluss an die Ehrungen berichteten die einzelnen Vereine von Ihrer Arbeit und Lage der letzten 2 Jahre und Zukünftigen Planungen. Der Grundtenor der Berichte war, das Sportvereine keine Problem mit Mitgliederzahlen und der finanziellen Lage haben. Auch sportlich sind Idstedter Vereine sehr erfolgreich. Z.b. schießen die Idstedter Bogensportler jährlich bis zu den Deutschen Meisterschaften Titel für Idstedt und machen Idstedt dadurch in ganz Deutschland bekannt. Oder so spielt der Petanque Club erfolgreich in 2 der höchsten Landesligen.
Anders sieht es bei den Traditionsvereinen Gemischter Chor, DRK, Freiwillige Feuerwehr, die mehr eine Institutionen der Gemeinde als ein Verein ist, und dem Schützenverein von 1957 aus. Hier schwinden die Mitgliederzahlen bedenklich. Es währe schön, wenn wieder mehr Einwohner auch diesen Vereinen beitreten würden, um auch die Arbeit am Gemeinwohl zu unterstützen. Nähere Informationen zu den Idstedter Vereinen finden Sie auch hier.
Zu berichten hatten auch der dänische Kindergarten. Diese hofft noch in diesem Jahr Umbauarbeiten tätigen zu können, um auch ein Krippenangebot aufzunehmen. Auch der Kulturkreis hat von seiner Arbeit berichtet und für dieses Jahr wieder ein Dorffest in Aussicht gestellt. Diesmal soll das Fest rund um die 160 jährige Wiederkehr der Schlacht bei Idstedt und den durch die Idstedt Stiftung geplanten Wanderpfad stattfinden. Genaueres steht aber auch hier noch nicht fest.
Zuletzt hat die Gemeinde allen Vereinen auch in diesem und den kommenden Jahren ihre Unterstützung zugesagt, so wie es die vergangene Jahre auch schon war.