30.09Gemeinderatssitzung

Zu Beginn berichtete der Bürgermeister wie immer von seinen Terminen. Unter anderem berichtete Edgar Petersen, das die Schule in Böklund wieder aus 2 eigenständigen Teilen besteht, der Regionalschule und der Grundschule. Es wird auch überlegt, ob eine Ganztagsschule einzurichten, in der etwa 30 Kinder Montags, Dienstags und Donnerstags untergebracht werden sollen.
Der Jugend- und Kulturausschussvorsitzende Peter Voß berichtete, das die Planungen am Umbau des Spielplatzes noch nicht abgeschlossen sind und weitergeführt werden sollen. Weitere Ideen, auch aus der Bevölkerung, sollen gesammelt werden. Des weiteren konnte er berichten, das das Idstedter Team beim Spiel ohne Grenzen in Havetoft den Sieg erringen konnte und somit Idstedt 2011 die ausrichtende Gemeinde für das Spiel ohne Grenzen sein wird. An dieser Stelle einen Glückwunsch an alle Beteiligten.
Des weiteren war es eine unspektakuläre und durch die Fachausschüsse gut vorbereitete Versammlung.
So wurde beschlossen, dass im zweiten Bauabschnitt des Neubaugebiets die Straßenbeleuchtung jetzt errichtet werden soll. Das das Toilettenbauvorhaben der Feuerwehr grundsätzlich so wie vorgeschlagen umgesetzt und ein Bauantrag gestellt werden soll, aber noch weitere Angebote eingeholt werden. Auch wurde, wie im Finanzausschuss empfohlen, die Gemeindefeuerwehrführung aufgefordert, den Feuerwehrbedarfsplan auszufüllen, so dass Idstedt auch weiter aus der Feuerschutzsteuer Zuschüsse bekommen kann. Ebenso wurde beschlossen, den Gasanschluss einrichten zulassen und die Anpassung der Küche an den Gasanschluss durchzuführen. Die Sanierung der Nord- und Südwand der Garage der Gaststätte wurde vorerst zurückgestellt, da auch hier weitere Angebote eingeholt werden sollen. Um die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Km/h Innenorts weiter zu bekräftigen, wurde beschlossen, eine mobile Geschwindigkeitsanzeige anzuschaffen, die an verschiedenen Stellen im Ort die Geschwindigkeit messen und anzeigen soll. Der Hintergrund ist, das immer noch viele Autofahrer, auch Idstedter Autofahrer, die Geschwindigkeitsbegrenzung ignorieren. Auch wenn noch keine Beschlüsse über eine neue Einrichtung auf dem Spielplatz beschlossen wurden, so wird dennoch an der Verschönerung gearbeitet und die Umzäunung zum Teil erneuert.
Informiert wurde auch über das Vorhaben, das öffentliche Gebäude zur Energieeffizienz und CO2 Einsparung beitragen sollen. Allerdings sind die Entscheide über Förderungen noch nicht abgeschlossen, so dass erst abgewartet werden soll, was an Förderung möglich ist.
Die Anträge auf Zuschuss verschiedener Vereine und Organisationen wurden, wie im Finanzausschuss empfohlen, beschlossen. So dass der Gemischte Chor, die Jugendgruppe der ASG Idstedt und die Sportschützen in ihrer Vereinsarbeit unterstützt werden konnten.
Neu auf der Tagesortung waren die Punkte, die auch zusätzlich im Bau- und Umweltausschuss behandelt wurden. So wurde beschlossen, den Vorplatz vor der Gaststätte erneuern zu lassen. Auch wurde die Möglichkeit eines Baumtores, am Ortseingang aus Richtung Idstedtkirche, besprochen. Um die Raserei auf der L28 auf dem Teilstück, das durch den Ort führt, zu beschränken, ist angedacht, ein Baumtor zu errichten, dem eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorgeht. Ob dies überhaupt durchführbar ist, Erfahrungen aus 2004, wo so ein Vorhaben schon mal besprochen wurde, aber Aufgrund von Unstimmigkeiten beteiligter Behörden nicht durchführbar waren, stimmen bedenklich. Es ist aber geplant, eine Ortsbegehung durchzuführen. Informiert wurde auch über die Empfehlung des Gewerbeamts, den Fußboden im kleinen Saal zu erneuern. Es sollen Angebote über mögliche Bodenbeläge eingeholt werden.
Unter Verschiedenes wurde angesprochen, das es wünschenswert währe, wieder Mülleimer an einigen Stellen zu errichten. Diese Mülleimer wurde abgebaut, da diese wiederholt zur Entsorgung von Hausmüll missbraucht wurden und eine Entleerung nicht mehr finanzierbar wurde. Wenn allerdings Anwohner sich bereit erklären, Mülleimer im privaten Hausmüll mit zu entsorgen, steht einer wieder Aufstellung nichts im Wege. So eine Lösung wird bereits in der Dorfstraße betrieben.
Zum Schluss berichtete der Bürgermeister, das geplant ist, eine Hundezählung in Idstedt durchzuführen. Hintergrund ist, das lange nicht alle Hunde in Idstedt angemeldet sind und für diese Hunde Steuern bezahlt werden. Zu einem gehen der Gemeinde dadurch Steuern verloren, zum anderen ist dies ungerecht allen denen gegenüber, die Pflichtgemäß die Hundesteuer entrichten. Alle Hundebesitzer sind verpflichtet ihre Hunde unverzüglich nach Anschaffung anzumelden. Ausnahmen die früher einmal gegolten haben gibt es nicht mehr. Lediglich Blindenhunde sind von der Steuer befreit. Näheres finden SIe auch hier.