16.09Finanz- und Wirtschaftsausschusssitzung

In der ersten Sitzung nach der Sommerpause war die Agenda des Finanz- und Wirtschaftsausschuss gut gefüllt. Teilweise ging es um Punkte, die sich schon durch das ganze Jahr ziehen, teilweise waren es neue Themen.
Als erstes wurde über Straßenlaternen im 2. Bauabschnitt des Neubaugebiets beraten. Ein Endausbau des Neugebiets ist zwar erst eingeplant, wenn alle Grundstücke verkauft sind, dennoch wurde der Gemeindevertretung vorgeschlagen, 11 Straßenlaternen zu errichten, um die kommende dunkle Jahreszeit für die Anwohner auszuleuchten.
Der Toilettenanbau am Feuerwehrgerätehaus musste, aufgrund der abgelehnten Bezuschussung, in leicht abgespeckter Form neu beraten werden. Es wurde über ein vorliegendes Angebot beraten, das durch Eigenleistung der Feuerwehr noch gemindert werden kann. Auch muss am Inventar gespart werden. Dennoch soll das Projekt nach Möglichkeit noch in diesem Jahr begonnen werden. Zum einen ist die neue Toilettenanlage notwendig um eine gemischte Feuerwehr aus Männern und Frauen zu ermöglichen und soll zu Veranstalltungen, wie z.B. dem Kinderfest, mitgenutzt werden, zum anderen kann die geplante Aussentiolette vom  Pétanque Club oder der dänische Kindergarten mitbenutzten werden.
Sehr kontrovers wurde erneut die Feuerwehrbedarfsplanung beraten. Nach Darstellung der Lage durch den Feuerwehrhauptmann Volker Vahlendick, hat der Ausschuss der Gemeindevertretung vorgeschlagen, die Bedarfsplanung auszufüllen, auch wenn nicht alle Punkte für die Gemeinde in Betracht kommen und einige Punkte schwer bis nicht erfüllbar sind. Das größte Problem, das die Feuerwehr zur Zeit hat, ist nicht die materielle Ausstattung, sondern die Personaldecke. Die Bedarfsplanung ist aber wichtig um zukünftige Zuschüsse für die Feuerwehr erhalten zu können.
Um die Gemeinde nicht erneut in eine Abhängigkeit eines Gasliefertanten zu geben, wurde der Gemeindevertretung vorgeschlagen, das vorliegende Angebot zum Anschluss der Gaststättenküchen an das Gasnetz zu bewilligen. Eine Beheizung der Gaststätte mit Gas ist zwar vorbereitet, aber zur Zeit nicht geplant, da die vorhandene Heizung in einem so guten Zustand ist, das diese nicht ersetzt werden sollte, auch wenn diese bereits seit 1978 ihren Dienst verrichtet.
Nach der Renovierung und Umgestaltung des Westgiebels der Garage an der Gaststätte, steht nun auch die Renovierung der Nord- und Südseite an, um ein einheitlich gutes Bild der Garage wiederherzustellen. In dem Zuge hat der Pétanque Club einen Antrag gestellt, das Dach zu verlängern und so einen Überstand zu errichten, wo sich die Spieler bei Regen unterstellen können oder das Spiel aus beobachten. Diese Überdachung hängt aber am Einsatz des Pétanque Club, ob die Verlängerung verwirklicht werden kann.
Erneut wurde auch wieder über eine Geschwindigkeitsanzeige für die Gemeinde beraten. Wie in der letzten Sitzung beschlossen, wurde ein Angebot für ein mobiles Gerät eingeholt und der Bürgermeister hat Gespräche mit umliegenden Gemeinden und dem Amt geführt. In diesen Gesprächen kristallisierte sich aber heraus, das ein Anschaffung nur für die Gemeinde Idstedt sinnvoller ist. Daher wurde der Gemeindevertretung vorgeschlagen, eine Geschwindigkeitsanzeige mit dazugehörigen Akku und Anbauschelle für Lichtmasten, gemäß dem vorliegenden Angebot, zu beschaffen, um so deutlicher auf die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h im Ort hinzuweisen.
Zum Schluss wurde über verschiedene Anträge auf Zuschuss beraten:
- Die Jugendgruppe der ASG Idstedt für Ihre Arbeit
- Dem Gemischte Chor für die Fahrt zum befreundeten
- Gesangsverein in Schwiegershausen
- Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein zu unterstützen. Eine ähnliche Anfrage der dänischen Büchereizentrale
  wurde abgelehnt.
- Zusätzlich musste über die Reparatur eines Garagentors der Freiwilligen Feuerwehr beraten werden, das nach einer
  Übung beschädigt wurde.
Vor dem Ausschluss der Öffentlichkeit zum letzten Tagespunkt, berichtete der Vorsitzende Falko Hildebrandt, das in Idstedt 94 Hunde gemeldet sind. Diese Zahl erschienen allen als nicht mehr aktuell. Auch wenn sich diese Zahl sehr hoch anhört, sind dennoch Hunde in Idstedt nicht angemeldet. Da Hundesteuer Pflicht ist, ist es unverständlich, das dennoch einige Hundebesitzer dies „auf die leichte Schulter" nehmen. Jeder Hundebesitzer ist verpflichtet, seinen Hund spätestens 14 Tage nach Anschaffung beim Amt anzumelden. Auch wenn dies mit einem finanziellen Aufwand verbunden ist, hält sich dieser Aufwand dennoch in Grenzen. Der erste Hund in Idstedt kostete etwa 60€ im Jahr.