01.07Gemeindevertretersitzung

Nach den Formalien begann die Sitzung mit dem Bericht des Bürgermeisters. Edgar Petersen berichtet aus seinem Terminkalender und informierte die Gemeindevertretung über die Ergebnisse seiner Termine. Bei einem Termin ging es um die Zukunft des Mob Stützpunkt Karenberg. Zur Zeit gibt es noch keinen Fortschritt, da die Bundeswehr das Gelände noch nicht abgegeben hat. Fest steht aber das das Gebiet, da in einem FFH Bereich liegend, nicht zum Gewerbegebiet erklärt wird. Der Stützpunkt wird hauptsächlich dem Landschaftsschutz und Tourismus zugeführt werden.
Bei einem Treffen mit der Telekom, wo es hauptsächlich um die Arbeiten zum Anschluss von DSL ging, hat die Telekom mitgeteilt, das 60% alle Idstedter Haushalte einen DSL Vertrag abgeschlossen haben. Bei etwa 360 Haushalten, macht das ca. 200 Haushalte.
Des weiteren Berichte der Bürgermeister, das für den An- und Umbau des Amtsgebäudes in Böklund die Gemeinden nicht belastet werden soll. Leider gibt es aber keine Förderung des Toilettenanbaus am Feuerwehr Gerätehaus, so dass das Projekt neu bedacht werden muß
Abschließend berichtete der Bürgermeister über die Prüfungen des Klärwerks und der Badestelle. Beides wurde in Ordnung befunden, so dass einem Bad im Idstedter See nichts im Wege steht.
Nach dem Bürgermeister berichteten die Ausschussvorsitzenden. Da die Gemeindevertretersitzung hauptsächlich aus Themen der Finanz- und Wirtschaftsausschußsitzung bestand, hatte der Vorsitzende Falko Hildebrandt nicht viel zu berichten. Ulf Brogmus konnte berichten das die meisten Wasser gebundenen Wege repariert wurden und die letzten Wege in den nächsten 3 - 4 Wochen fertiggestellt werden sollen. Das Hauptthema des Jugend- und Kulturausschuß ist das Spiel ohne Grenzen. Da am Tag zuvor eine Sitzung dazu abgehalten wurde, konnte der Vorsitzende Peter Voß berichten, das 13 Teilnehmer Idstedt vertreten werden und man 2 Spiele sich ausgedacht hat, von dem er eines am 15.07, bei der Zusammenkunft aller Gemeinden zum Spiel ohne Grenzen, präsentieren wird, in der Hoffnung das keine andere Gemeinde die gleiche Idee hatte.
Die übrigen Punkte wurden in teils sehr kontroversen Diskussionen von der Gemeindevertretung behandelt. Dabei hat man sich entschlossen den Pacht Vertrag mit dem Gastwirt Uwe Christiansen zu verlängern. Auch der Wirt hatte in einem Gespräch mit dem Bürgermeister bereits seine Verlängerungsabsichten bestätigt.
Dazu passend wurde beschlossen einen Bierlieferungsvertrag mit der Flensburger Brauerei abzuschließen. Nachdem der Vertrag mit Jever ausgelaufen ist und ein geringer Restbetrag aus dem Kredit, der damals von der Brauerei gewährt wurde um die Gastwirtschaft zu erneuern, abgezahlt wurde, wurden Gäste der Gaststätte gefragt welches Bier zukünftig verkauft werden soll. Dabei war Flensburger und Warsteiner ganz oben auf der Liste. Da die Flensburger Brauerei etwas großzüger war und sicher auch wegen der Räumlichen nähe, hat man sich für das Flensburger Bier und zugleich für die ganze Flensburger Produkt Palette entschieden.
Die Punkte über den Vertrag zur Beteiligung am evangelischen Kindergarten in Böklund und den Betrieb der Diakonie-Sozialstation in Schuby wurden nach kurzer Beratung, wie vom Wirtschaftsausschuß, empfohlen beschlossen, da die Gemeinde dadurch nur Vorteile hat.
Zum Umbau des Spielplatzes konnte nicht viel berichtet werden, da die Person bzw. Firma die den Umbau durchführen sollte, dies nicht bewerkstelligen kann. Nur die dringendes Mängel sind bereits beseitigt. Offene Arbeiten sind unter anderem der Zaun rechts am Spielplatz. Die Reparatur des Zauns wurde zur Planung und Angebotseinholung an den Bau- und Umweltausschuß abgegeben.
Auch die Beratung und Beschlussfassung über die Anschaffung eines Geschwindigkeitsanzeigegerät wurde auf einen Termin nach den Sommerferien verlegt, um weitere Kosten ermitteln zu können.
Im Zuge des Idstedt Gedenktag am 25.07 wird in Idstedt Westerfeld, gegen über Karl Friedrich Schmidt, ein Grab gereinigt und näher an die Straße verlegt, um sichtbarer zu sein. Diese Arbeiten übernehmen Reservierten der Kriegsgräberfürsorge. Die Gemeinde unterstützt die Arbeiten mit finanziellen Mittel, für das Fundament für den Grabstein und einen Zaun, um die Rinder auf der Weide daran zu hindern die Anpflanzungen zu fressen.
Ein neuer Punkt auf der Tagesordnung war die Feuerwehr Bedarfsplanung. Nachdem die Gemeindevertreter vom Wehrführer Volker Vahlendiek kurz über den Inhalt der Planung informiert wurden, hat man auch in diesem Punkt die Beschlussfassung vertagt, da in der kurzen Zeit nicht genug Informationen vermittelt werden konnten. So haben die Gemeindevertreter Hausaufgaben für die Sommerferien mitbekommen. Ein Hauptpunkt aber war, das die Planung viele Bürokratie beinhaltet, aber keine wirkliche Lösung zum größten Problem, dem Mangel an Personal, ist. Was die Feuerwehr wirklich benötigt sind weitere Kameraden.
Als zweiter hinzugefügter Punkt wurde über eine weitere Infotafel zum Fernradwanderweg Ochsenweg beraten. So wie bereits auf Röhmke in der Pilgerhütte, hinter der Pension Petersen auf der rechten Seite, könnte eine weitere Infotafel im Ortskern aufgestellt werden. Ein Platz dazu ist noch nicht gefunden. Angedacht wurde die Fläche am Anfang des Pfuhlwattweg. Zusätzlich zu Informationen zum Ochsenweg, soll der Gemeinde Platz gegeben werden auf touristische Besonderheiten, z.B. die Gedächtnishalle, und Übernachtungsmöglichkeiten hinzuweisen. Da zwar eine Bezuschuschunssung von 70% angeboten wird, aber nicht feststeht wie hoch der Endbetrag ist, wurde ein Beschluss vertagt, bis neue Zahlen auf dem Tisch liegen.