25.03Bau- und Umweltausschußsitzung

Nachdem alle Formalien abgearbeitet waren und die Tagesordnung um 4 Punkte erweitert wurde, ging es erneut um die Änderung der Höhe Fertigfussboden um 2. Bauabschnitt des Neubaugebiets. Aus formellen Gründen wurde der Beschluss der Gemeindevertretung aus dem letzten Jahr von den Zuständigen Behörden abgelehnt. Daher wurde der Gemeindevertretung diese Änderung erneut empfohlen, unter Berücksichtigung aller Auflagen. So wird diese Änderung noch öffentlich ausgehängt werden.
Des weiteren wurde über die Instandsetzung der Wasser gebundenen Wege beraten. Die Wege sind soweit gut in Schuss, so dass es ausreichen wird die Schlaglöcher zu beseitigen. Nur am Weg der vom Neuberender Weg in die Kiesgrube hin abführt müssen, aufgrund das die letzte gründliche Reparatur schon länger her ist, zusätzliche Arbeiten getätigt werden. So sollen dort die Banketten gemacht werden, das das Wasser besser ablaufen kann.
Ein weiterer Punkt war die Beratung über geeignete Flächen für Windernergieanlagen. Der Kreis sucht Flächen für die Landesplanung von Windenergieanlagen. Diese Fläche muss 20 Hektar zusammenhängend groß sein und min. 500 Meter von Wohngebieten entfernt liegen. Die Gemeinde hat, nach alten Recht, 3 Flächen, wo diese aufgestellt werden könnten. Dies ist aber erst eine vorsichtige Planung. Nach dem LEP (Landesentwicklungsplan) ist Idstedt an sich nicht vorgesehen für solche Anlagen. Auch entscheidet der Kreis ob die vorgeschlagenen Flächen in die nähere Auswahl kommen. Geplant sind sogenannte Bürgerwindparks, wo sich jeder einzelne Bürger finanziell an den Windanlagen beteiligen kann. Auch die Gemeinde kann durch höhere Gewerbesteuereinnahmen von diesen Anlagen profitieren. Vorsichtige Schätzungen gehen von 50.000€ - 70.000€ zusätzlicher Einnahmen aus. Entschieden oder geplant ist allerdings noch gar nichts. Erst nachdem der Kreis sagt, das die Idstedter Flächen in Betracht kommen, kann die Gemeinde ihr OK geben. Genauso kann die Gemeinde die Anlagen aber auch ablehnen.
Um die Feuerwehr für die Zukunft zu rüsten und auch Frauen den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr zu ermöglichen, hat der Wehrführer Volker Vahlendiek einen Plan erarbeitet, um die vorhandene eine Toilette gegen eine Toilettenanlage mit 2 Toilettenräumen und eine Außentoilette zu ersetzten. Diese Außentoilette soll dann einem bestimmten Kreis von Benutzern zur Verfügung stehen. Angedacht sind z.B. der dänische Kindergarten und der Petanque Club. Für die Anlage soll das Schleppdach auf der Rückseite des Feuerwehrgerätehaus umgebaut werden. Gleichzeitig soll das Schleppdach dann seitlich verlängert werden, um weiterhin Unterstellplatz zur Verfügung zu haben. Da dies erst ein vorläufiger Plan ist, sollen nun Angebote eingeholt werden um die Kosten abschätzen zu können. Da aber bereits seit sehr langer Zeit über so einen Umbau gesprochen wird, möchte man die Gelegenheit nun nutzen dieses Vorhaben zu realisieren.
Wie bereits unter Aktuell berichtet, halten sich nicht viele Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Km/h. Leider sind es auch viele Idstedter. Um deutlicher auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hinzuweisen ist geplant auf den 5 Einfallsstraßen eine Markierung mit der Zahl 30 und 3 Querbalken aufbringen zu lassen, in der Hoffnung das mehr Autofahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung wahrnehmen.
In einer der letzten Sitzungen wurde der Gemeindevertretung empfohlen, an der Gastwirtschaft den Wein und den Efeu entfernt zu lassen. Nachdem man dieses getan hat, hat man festgestellt das die Wurzel der beiden Rankpflanzen, die Fenster und die Tür in Mitleidenschaft gezogen haben. So wurde der Gemeindevertretung empfohlen, nach einholen von Angeboten, die Fenster und die Tür schleifen und streichen zu lassen.
Im Rahmen des Konjunkturprogramms der Bundesregierung, hat der Bürgermeister Edgar Petersen einen Antrag an den Kreis und das Land gestellt, den Fahrradweg von Neuberend nach Idstedt, an der K18, verlängern zu lassen. Eine Entscheidung steht noch aus.
Die anfänglich in jedem Beet befindlichen Poller, die für den Schneeräumdienst und alle Autofahrer gesetzt wurden, um die Beete zu markieren sind zum Teil den Zahn der Zeit zum Opfer gefallen oder entfernt wurden. Um aber die Beete, die inzwischen gut angewachsen sind, nicht zu gefährden, sollen die fehlenden Poller wieder gesetzt werden, so das wieder jedermann die Abgrenzung der Beet erkenne kann.
Im Rahmen der Energieeffizienz Überprüfung aller öffentlichen Gebäude, sollen auch die Gastwirtschaft und das Feuerwehrgerätehaus überprüft werden, ob eine Fotovoltaik- oder eine Solaranlage auf die Dächer gebaut werden können. Dies soll unter anderem die Energiekosten für die Gebäude senken. Da die Gebäude im Rahmen der Umstellung auf die DOPPIK ohnehin geprüft werden müssen, entsteht keine zusätzliche Arbeit.