24.09Gemeinderatssitzung

Am 24.09 versammelte sich die Gemeindevertretung zum erstenmal nach der Sommerpause. In einer kontroversen Runde, mit mittlerer Öffentlichen Beteiligung, wurden 16 Punkte beraten.
Die Nouvellierung des Landesentwicklungsplanes benachteiligt keine Gemeinden im Übermaß. Geplant ist das größere Gemeinden die Entwicklung ihres ganzen Raumes, damit auch die Entwicklung kleiner Gemeinden die in diesem Entwicklungsraum eingegliedert sind, bestimmen. Dadurch sind kleinere Gemeinden bei der Planung, z.B. neuer Baugebiete, auf das Wohlwollen der Maßgebenden Großgemeinde angewiesen und müssen die Entscheidung von dort akzeptieren. Gegen diese Entwicklung gibt es überall Proteste. Auch die Gemeinde Idstedt hat eine Stellungnahme gegen dieses Konzept abgegeben. Über den Kreis wird diese an das Land weitergereicht.
In den letzten 8 Jahren, seid bestehen der Kläranlage, hat die Gemeinde, um die Bürger Idstedts nicht zu stark zu belasten, auf eine Rücklage für die Kläranlage (für Reparaturen und Moderniesierungen) verzichtet. Die enstandenen Defizite wurden durch den Haushalt der Gemeinde aufgefangen. Dies geht nun nicht mehr. Daher ist die Gemeinde gezwungen die Grundgebühr und die Gebühr pro m3 anzuheben. Die Grundgebühr wird von 6€ auf 9€ und die Zustazgebühr con 2,77€ auf 3,22€ pro m3 ab dem 01.10.08 angehoben. Damit liegt die Gemeinde im Mittelfeld bei den Gebühren im Amtsgebiet. Dies geschieht vorallem um die Gebühren für den Bürger konstant zuhalten, so daß nicht die Gebühren extrem angehoben werden müssen, wenn mal ein teures Teil ausfällt und ausgetauscht werden muß. Es entfallen in diesem Zuge auch die pauschalen ersten 5m3 für Gartenbewässerung, die bisher nicht berechnet wurden.
Desweiteren wurde beschlossen dem deutschen Büchereiwesen und dem Frauenhaus in Schleswig, das auch Frauen aus Idstedt betreut, mit jeweils 100€ zu unterstützen.